Halles Weihnachtsmarkt glänzt mit 93 Ständen und finnischem Flair
Ignaz KreuselHalles Weihnachtsmarkt glänzt mit 93 Ständen und finnischem Flair
Halles Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet – mit Festakt und 93 Ständen
Der Hallesche Weihnachtsmarkt hat am Dienstag mit einer feierlichen Eröffnung und 93 Ständen, die Kunsthandwerk, kulinarische Köstlichkeiten und Unterhaltung bieten, seine Pforten geöffnet. Die von der TOOH (Tourismus und Marketing Halle GmbH) organisierte Veranstaltung startete am Opernhaus mit Reden, Weihnachtsliedern und der Illumination eines stattlichen 13 Meter hohen Weihnachtsbaums, der mit 2.400 Lichtern geschmückt ist.
Die Eröffnungsfeier begann mit dem Gesang des städtischen Chors und des Opernchors, die traditionelle Weihnachtslieder darboten. Anschließend sprach Pastorin Simone Carstens-Kant von der Marktkirche einen Segen für den Markt. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Marktes für die Region und teilte eine persönliche Kindheitserinnerung.
Auch André Schröder, Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz, richtete Worte an die Gäste und lobte die Zusammenarbeit zwischen Halle und den umliegenden Gebieten. Er bezeichnete den Markt als ein Fest der regionalen Kultur und des Zusammenhalts.
Zu den Neuheiten in diesem Jahr zählen der in rotes Licht getauchte Ratshof sowie das festlich illuminierte Stadthaus. Ein besonderes Highlight ist das Finnische Dorf, das mit Feuerstellen, skandinavischen Leckereien und nordischem Flair ein Stück Lappland nach Halle bringt. Für lärmempfindliche Besucher wurde zudem eine tägliche „Stille Stunde“ eingeführt – in der ersten Öffnungsstunde bleibt die Musik ausgeschaltet.
Am Roten Turm gibt es in der Eröffnungswoche zwei kostenlose Stände für lokale Vereine, um ihre Arbeit zu präsentieren. Externe Organisatoren sind unter anderem die City-Gemeinschaft Halle e.V. und der Hallesche Schaustellerverband, die den Hallmarkt (unter dem Motto „Winterzauber“) veranstalten. Thorsten Erlen, Betreiber des „Krugs zum Grünen Kranze“, ist für Fahrgeschäfte und Angebote am selben Standort zuständig, während der Markt am Domplatz („Hüttenzauber“*) ohne namentlich genannten externen Veranstalter bleibt.
Bis zum 23. Dezember lädt der Weihnachtsmarkt mit einer Mischung aus Tradition und neuen Attraktionen ein. Mit erweiterten Angeboten, inklusiven Maßnahmen wie der „Stillen Stunde“ und enger regionaler Kooperation soll das diesjährige Fest sowohl Einheimische als auch Gäste anziehen. Zudem hat die Stadt Gemeinschaftsgruppen die Möglichkeit gegeben, sich aktiv an den Feierlichkeiten zu beteiligen.