Hamburgs Tanz-Triennale startet mit spektakulärer Parade und 40 Aufführungen
Gordon AdlerHamburgs Tanz-Triennale startet mit spektakulärer Parade und 40 Aufführungen
Hamburgs erstes Tanz-Triennale startet mit farbenfroher City-Parade
Mit einer lebendigen City-Parade, an der über 500 Tänzerinnen und Tänzer teilnahmen, hat Hamburgs erstes Tanz-Triennale begonnen. Das Festival verwandelt öffentliche Räume in Bühnen und präsentiert eine breite Palette an Tanzstilen. Gleichzeitig läutet es ein dreiwöchiges Event ein, das bis zum 21. Juni mit mehr als 40 Aufführungen in der ganzen Stadt stattfindet.
An der Parade beteiligten sich Gruppen der Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, des Hamburg Balletts, der HipHop Academy sowie internationale Ensembles. Über 30 Tanzformationen wirkten mit und schufen damit symbolisch eine Verbindung zwischen dem Tanz-Triennale und der ebenfalls in Hamburg stattfindenden 9. Fotografie-Triennale.
Das Programm bietet vielfältige Darbietungen – von Ballett und zeitgenössischem Tanz bis hin zu multimedialen Werken. Einige Stücke wie Chiara Bersanis Auf der Suche nach Einhörnern (Seeking Unicorns) oder Jefta van Dinthers Ausgrabungen (Unearth) sind speziell für nicht-theatralische Räume konzipiert. Workshops, Diskussionsforen und internationale Acts ergänzen das Angebot.
Das Triennale ist eine gemeinsame Initiative der Kulturstiftung des Bundes, des Hamburg Balletts bzw. der Staatsoper Hamburg, von Kampnagel sowie des K3 – Zentrums für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Es soll die Hamburger Tanzszene stärken – besonders nach den jüngsten Kontroversen um das Hamburg Ballett.
Bis zum 21. Juni bringt das Festival lokale und internationale Künstler zusammen und unterstreicht mit Tanz an ungewöhnlichen Orten die kulturelle Lebendigkeit der Stadt. Die öffentlichen Auftritte der City-Parade geben den Ton für die kommenden Wochen vor.






