Hazel Brugger bringt frischen Humor in Deutschlands ESC-Vorentscheid 2025
Gordon AdlerHazel Brugger: Deutschland ist gut darin, pessimistisch über den ESC zu sein - Hazel Brugger bringt frischen Humor in Deutschlands ESC-Vorentscheid 2025
Hazel Brugger moderiert Deutschlands Eurovision-Vorentscheid am Samstag
Die Schweizer Komikerin Hazel Brugger führt am kommenden Samstag durch den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Die Live-Übertragung beginnt um 20:15 Uhr und soll den Act bestimmen, der Deutschland beim Finale am 16. Mai in Wien vertreten wird. Brugger, bekannt für ihren scharfen Witz, hofft, die Stimmung im Land zu heben – nach Jahren enttäuschender Ergebnisse.
Gemeinsam mit Barbara Schöneberger übernimmt sie die Moderation und bringt eine Mischung aus Humor und Optimismus in die Sendung ein. Brugger, die bereits den letzten Eurovision-Wettbewerb in Basel präsentierte, findet es amüsant, nun Deutschlands Auswahlprozess zu begleiten.
Deutschlands Bilanz beim ESC ist in den letzten Jahren schwach geblieben. Seit 2018 landet das Land durchgehend in den unteren zehn Rängen – ein deutlicher Abstieg gegenüber früheren Platzierungen im Mittelfeld. Zwischen 2006 und 2025 schafften es nur Michael Schulte (2018) sowie Lena Meyer-Landrut (2010, 2011) in die Top 10, wobei Lena die letzte deutsche Siegerin war. Länder wie Schweden, die Ukraine und Italien dominieren dagegen regelmäßig die Spitze und holten sich mehrfach den Titel.
Brugger kritisiert, dass Deutschlands Herangehensweise an den ESC oft zu verkrampft sei. Zu viel Planung und übertriebene Strategie führten selten zum Erfolg, so die Komikerin. Stattdessen solle man sich an Lenas lässige Selbstsicherheit ein Beispiel nehmen, um die Chancen zu verbessern.
Zudem beobachtet sie eine kulturelle Tendenz zum Pessimismus, wenn es um den Wettbewerb geht. Statt sich in vergangenen Niederlagen zu verlieren, plädiert sie für eine gelassenere Haltung. Ihr Ziel ist es, die Stimmung von Zweifel zu Begeisterung zu wandeln, während Deutschland sich auf einen neuen Anlauf vorbereitet.
Der Sieger des Samstagsfinals wird Deutschland im Mai in Wien vertreten. Mit Brugger und Schöneberger an der Moderation soll frischer Schwung in die Auswahl kommen. Angesichts der schwachen Vorgeschichte wird das Land gespannt verfolgen, ob ein neuer Ton das ESC-Glück endlich wenden kann.






