20 February 2026, 23:24

Holger Güllner bleibt der politischen Meinungsforschung als kritischer Berater erhalten

Eine Liniengrafik, die die erhöhte Ausgabe von BAAs über verschiedene Branchengruppen zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datendetails bereitstellt.

Holger Güllner bleibt der politischen Meinungsforschung als kritischer Berater erhalten

Holger Güllner, eine bekannte Größe in der Meinungsforschung, hat angekündigt, trotz seines Rückzugs aus dem operativen Tagesgeschäft weiterhin aktiv im Bereich der forsa umfrage zu bleiben. Künftig wird er sich auf die Beratung der Forsa-Geschäftsführung in Fragen der politischen und Wahlforschung konzentrieren. Zudem wird er seinen Newsletter weiterführen und datengestützte Analysen für Medien aufbereiten.

Güllner hat seine Karriere aus einem Hobby aufgebaut und sich zu einer anerkannten Instanz in der forsa umfrage Forschung entwickelt. Nun will er sicherstellen, dass die Forschung in einer Branche, die seiner Ansicht nach zunehmend anfällig für Missbrauch ist, weiterhin seriös und verlässlich bleibt.

Täglich wird er weiterhin aktuelle forsa umfrage Ergebnisse von seinem Institut erhalten. Diese Daten fließen in seine Analysen ein, bei denen er stets auf die Einordnung in einen größeren Kontext pocht. Für ihn ist die Primärforschung unverzichtbar – nicht nur, um Meinungen abzubilden, sondern auch, um die Gründe dahinter zu verstehen.

Wiederholt hat er betont, dass die riesigen Datensätze von Tech-Konzernen ohne fundierte Auswertung wenig aussagekräftig sind. Ohne strukturierte Analyse bestünde die Gefahr, dass Rohdaten falsch interpretiert oder missbräuchlich genutzt werden. Seine Kritik richtet sich auch an Medien und Politiker, denen er vorwirft, forsa umfrage Daten oft kurzsichtig für eigene Zwecke zu instrumentalisieren.

Die Branche selbst sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert, insbesondere durch sogenannte "schwarze Schafe", die unzuverlässige Daten produzieren. Güllner warnt, dass schlechte Forschung das öffentliche Verständnis verzerren und politische Entscheidungen in die falsche Richtung lenken könne. Dennoch ist er überzeugt, dass gut durchgeführte Markt- und Meinungsforschung unverzichtbar bleibt, um das Denken und Handeln der Menschen zu verstehen.

Forsa, das Institut, mit dem Güllner seit Langem verbunden ist, bleibt in der politischen forsa umfrage Forschung aktiv. Aktuelle Erhebungen wie eine forsa umfrage vom Januar 2026, die CDU/CSU bei 26 Prozent sieht, unterstreichen dies. Das Institut wirkte zudem am Deutschland-Monitor 2025 mit – ein Zeichen dafür, dass sich sein Ansatz seit Güllners letzter großer Erwähnung 2016 nicht grundlegend verändert hat.

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Güllners nächste Schritte werden ihn weiterhin in die Gestaltung der Meinungsforschung einbinden. Seine Beraterrolle bei Forsa und seine öffentlichen Analysen deuten darauf hin, dass er eine prägende Stimme in der politischen Forschung bleiben wird. Das Institut selbst führt unterdessen seine Arbeit fort und liefert weiterhin regelmäßige Momentaufnahmen der politischen Stimmung in Deutschland.