Horst Lichter sorgt mit peinlichem Scherz bei *Bares für Rares* für Eklat
Gordon AdlerHorst Lichter sorgt mit peinlichem Scherz bei *Bares für Rares* für Eklat
Eine aktuelle Folge von Bares für Rares nahm eine peinliche Wendung, als Moderator Horst Lichter einen unglücklich gewählten Scherz über eine Porzellanvase machte. Die Bemerkung, für die er sich später entschuldigte, überschattete die Bewertung des Stücks. Die Vase selbst, die zunächst auf etwa 1.000 Euro geschätzt worden war, stellte sich nach der Expertenprüfung als weit weniger wertvoll heraus.
Der Vorfall ereignete sich während der ZDF-Sendung, als eine Verkäuferin eine bemalte Porzellanvase mitbrachte – in der Hoffnung auf eine Schätzung von rund 1.000 Euro. Der Gutachter Colmar Schulte-Goltz, ein 52-jähriger Kunsthistoriker mit über 25 Jahren Erfahrung im internationalen Kunsthandel, untersuchte das Stück und stellte fest, dass die Bemalung nachträglich aufgebracht worden war. Dadurch sank der geschätzte Wert auf nur noch 400 bis 500 Euro.
Als die Bietrunde begann, versuchte Lichter einen Scherz und schlug vor, die Vase könne als "Familienurne" wiederverwendet werden – eine Äußerung, die sofort auf Kritik stieß. Zwar lachte er zunächst über seinen eigenen Kommentar, räumte später aber ein, dass dieser unangemessen gewesen sei, und entschuldigte sich. Trotz mehrerer Angebote der Händler erreichte keines den Mindestpreis der Verkäuferin. Enttäuscht von den niedrigen Geboten zogen die Besitzer die Vase schließlich zurück und verließen das Studio ohne Verkauf.
Die Folge endete ohne Deal, und die Verkäufer gingen leer aus. Lichters Entschuldigung erfolgte nach der Ausstrahlung, doch der Vorfall zeigte, wie eine einzige Bemerkung eine ansonsten routinemäßige Bewertung in den Hintergrund drängen kann. Die Vase, einst auf 1.000 Euro taxiert, bleibt nun zu einem Bruchteil dieses Preises unverkauft.