30 January 2026, 01:33

Ibbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis 2026 umgerüstet

Ein Kopfsteinpflasterweg in Heidelbergs Altstadt mit Gebäuden im Vordergrund, einem klaren blauen Himmel im Hintergrund und einer Straßenlaterne auf der linken Seite.

Ibbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis 2026 umgerüstet

Ibbenbüren rüstet bis Mitte 2026 fast 4.000 Straßenlaternen auf LED-Technik um. Das 1,55-Millionen-Euro-Projekt soll den Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent senken und gleichzeitig die Beleuchtungsqualität verbessern. Finanziert wird das Vorhaben vom Bundesumweltministerium.

Die Stadt hat den Auftrag an die KDK Dornscheidt GmbH vergeben, die die Leuchtenköpfe der bestehenden Masten austauschen wird. Jede Leuchte wird einzeln aufgerüstet, um nächtliche Beleuchtungsausfälle zu vermeiden. Die SWTE Kommunal zeichnet für Planung und Bauüberwachung verantwortlich.

Die neuen LEDs reduzieren den Blaulichtanteil und verteilen das Licht gleichmäßiger. Dadurch soll die Verkehrssicherheit steigen und die Lichtverschmutzung sinken. Zudem wird die Lebensdauer der Leuchten auf bis zu 24 Jahre verlängert, was die Wartungskosten deutlich senkt.

Für die erste Bauphase wurden noch keine konkreten Straßen benannt. Unabhängig davon laufen derzeit Straßenbauarbeiten an Abschnitten der Kreisstraße 39 und der Kreisstraße 41, die jedoch nicht mit der Beleuchtungsumstellung zusammenhängen.

Das Projekt läuft bis Juni 2026 und sieht die Umrüstung aller 4.000 Laternen auf energieeffiziente LEDs vor. Die Stadt erwartet erhebliche Einsparungen bei Strom und Instandhaltung. Die Maßnahme ist Teil der Bestrebungen, die Infrastruktur zu modernisieren und die Umweltbelastung zu verringern.