Jugendliche legen Steine auf Gleise: Bundespolizei ermittelt nach lebensgefährlichem Vorfall
Gordon AdlerJugendliche legen Steine auf Gleise: Bundespolizei ermittelt nach lebensgefährlichem Vorfall
Eine Gruppe Jugendlicher legte am Donnerstagabend zwischen Paderborn und Altenbecken Schottersteine auf die Gleise. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Behörden warnen vor den schweren Risiken solcher Handlungen.
Die Störung ereignete sich gegen 19:20 Uhr, als ein Zugführer die Jugendlichen in der Nähe der Gleise entdeckte. Da er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, leitete er eine Notbremsung ein – doch der Zug überrollte die Steine. Alle 30 Fahrgäste blieben unverletzt.
Die mutmaßlichen Täter flüchteten kurz nach dem Vorfall mit E-Scootern vom Tatort. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden, die zur Identifizierung der Verantwortlichen beitragen könnten.
Die Behörden rufen Eltern dazu auf, mit ihren Kindern über die lebensgefährlichen Folgen von Manipulationen an Bahnanlagen zu sprechen. Solche Handlungen gefährden nicht nur Menschenleben, sondern stören auch den kritischen Verkehrsbetrieb.
Die Bundespolizei ermittelt weiter wegen des schweren Vergehens. Der Vorfall unterstreicht die rechtlichen und sicherheitstechnischen Konsequenzen von Eingriffen in die Bahninfrastruktur. Personen mit Kenntnissen über den Fall werden aufgefordert, sich umgehend bei den Behörden zu melden.






