Kaarst setzt auf inklusiven Fußball mit neuem Trainer und Vision
Inklusiver Fußball in Kaarst wächst unter neuer Führung
Die SG Kaarst baut ihr inklusives Fußballangebot aus und hat mit Markus Bausch einen erfahrenen Trainer verpflichtet, der sich in Neuss einen Namen mit dem Aufbau inklusiver Mannschaften gemacht hat. Sein Ziel ist es, Spieler:innen aller Fähigkeiten zusammenzubringen – mit Fokus auf Gemeinschaft und Barrierefreiheit.
Bauschs Engagement für inklusiven Fußball begann mit seinem Sohn Collin, der das Down-Syndrom hat. Inspiriert von ihm gründete er beim BV Weckhoven im Rhein-Kreis Neuss die erste Mannschaft für Kinder mit Behinderungen. Später weitete er seine Arbeit beim DJK Rheinkraft aus, wo er erfolgreich gemischte Teams leitete.
In Neuss organisierte Bausch zudem lokale Turniere, bei denen Werte wie Menschlichkeit, Verständnis und Freundschaft im Mittelpunkt standen. Seine Herangehensweise überzeugte Athanassios „Saki“ Fountas, den Vorsitzenden der SG Kaarst, der ihn nun nach Kaarst holte, um ähnliche Projekte aufzubauen.
Das neue inklusive Team in Kaarst zählt bereits sieben Spieler:innen und tritt in „Sechs plus Eins“-Partien an. Der Verein möchte die Mannschaft auf zwölf Mitglieder erweitern, um an größeren Turnieren teilnehmen zu können. Um die Hürden niedrig zu halten, beträgt der Mitgliedsbeitrag nur einen Euro pro Monat. Fountas lobt Bauschs Einsatz und hofft, in Kaarst eine ebenso offene Fußballkultur zu etablieren.
Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 0151 / 64 61 99 68 melden.
Mit Bausch an der Spitze strebt die SG Kaarst ein lebendiges inklusives Fußballprogramm an. Der Erfolg hängt davon ab, weitere Spieler:innen zu gewinnen und die Prinzipien Bezahlbarkeit und Gemeinschaft zu stärken. Der Verein steht damit für eine breitere Bewegung, die Fußball für alle zugänglich machen will – unabhängig von individuellen Fähigkeiten.






