Karneval 2026 pulverisiert Datennetz-Rekorde – dank KI und 5G blieb alles stabil
Dragan ZimmerKarneval 2026 pulverisiert Datennetz-Rekorde – dank KI und 5G blieb alles stabil
Karneval 2026 bricht Rekorde beim mobilen Datenverbrauch in Deutschlands größten Feiern
Während der diesjährigen Karnevalsfeiern verzeichnete die Telekom in fünf Großstädten einen Datenverkehr von 2 Millionen Gigabyte – ein neuer Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 30 Prozent.
Spitzenreiter war Köln mit 884.000 GB, gefolgt von Düsseldorf und Bonn. Fast ein Drittel des Datenaufkommens ging auf internationale Besucher zurück, vor allem aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien. Mehr als die Hälfte des Verkehrs lief über das 5G-Netz, das trotz des großen Andrangs stabile Verbindungen gewährleistete.
Mithilfe des KI-Tools RAN Guardian Agent überwachte die Telekom während der Feiern 611 Netzstandorte. Das System erkannte potenzielle Störungen frühzeitig und behob sie, um Ausfälle zu vermeiden. Zudem nutzte das Unternehmen Bewegungsdaten, um Besucherströme, Altersgruppen und Herkunftsregionen zu analysieren – wertvolle Informationen für die Verkehrsplanung und Einsatzkräfte.
In der Kölner Altstadt kamen über die Hälfte der Jecken aus anderen Teilen Nordrhein-Westfalens. Die Daten zeigten, dass sich jüngere Gäste (20 bis 29 Jahre) vor allem auf der Zülpicher Straße tummelten, während der Heumarkt und der Alter Markt mehr Besucher zwischen 50 und 59 Jahren anzogen. Der höchste Datenverbrauch wurde am Karnevalsfreitag registriert, wobei Instagram die meistgenutzte App war.
Der Karneval 2026 setzte damit neue Maßstäbe für die Nachfrage nach mobilem Datenverkehr. Dank KI und 5G-Infrastruktur blieb das Telekom-Netz trotz des massiven Besucherandrangs stabil. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig die Planung von Großveranstaltungen und das Crowd-Management verbessern.






