Kerzenlicht-Mahnwache in Düsseldorf: Ein stilles Zeichen gegen den Krieg
Ignaz KreuselKerzenlicht-Mahnwache in Düsseldorf: Ein stilles Zeichen gegen den Krieg
Kerzenlicht-Mahnwache für den Frieden in Düsseldorf
Am Montagabend fand in Düsseldorf eine Kerzenlicht-Mahnwache für den Frieden statt. Rund 100 Menschen versammelten sich mit brennenden Kerzen in den Händen, um gegen Kriege weltweit zu protestieren. Die Veranstaltung wurde von lokalen Initiativen organisiert, die sich tief besorgt über die anhaltenden Konflikte zeigen.
Die Mahnwache war vom Düsseldorfer Friedensforum bereits vor der Ankündigung der Friedensvorschläge der USA am folgenden Tag geplant worden. Unterstützung erhielt die Aktion vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sowie der örtlichen evangelischen Kirche. Die Organisatoren betonten dabei deutlich, dass mehr Waffen keinen Frieden bringen können.
Heinrich Fucks, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises, sprach über die Notwendigkeit, den Frieden zur obersten Priorität zu machen. Sigrid Wolf, Vorsitzende des DGB Düsseldorf/Bergisch Land, hatte sich zwar eine größere Teilnehmerzahl erhofft, führte die geringere Beteiligung aber auf das schlechte Wetter zurück. Matthias Nacke, einer der Teilnehmenden, nahm an der Mahnwache teil, um ein persönliches Zeichen für den Frieden zu setzen – besonders mit Blick auf die Zukunft seines Enkels. Im Mittelpunkt stand zwar der Krieg in der Ukraine, doch richtete sich der Protest gegen alle Kriege weltweit.
Die Veranstaltung vereinte Menschen, die sich angesichts der Gewalt auf der Welt Sorgen machen. Trotz der überschaubaren Teilnehmerzahl war die Botschaft der Organisatoren und Anwesenden klar: Statt weiterer Konflikte braucht es Dialog und Abrüstung.