KiK schließt Dutzende Filialen und kürzt Öffnungszeiten drastisch
Georgine MansKiK schließt Dutzende Filialen und kürzt Öffnungszeiten drastisch
Discounter KiK spart Kosten durch Schließung dutzender Filialen und verkürzte Öffnungszeiten
Der deutsche Textildiscounter KiK reduziert seine Ausgaben, indem er Dutzende unrentable Filialen schließt und die Öffnungszeiten verkürzt. Das Unternehmen, das in Europa fast 4.300 Geschäfte betreibt, prüft zudem verkürzte Öffnungszeiten, um die Kosten weiter zu senken. Diese Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund eines nur leichten Anstiegs der Jahresumsätze.
KiK, 1994 in Bönen (Nordrhein-Westfalen) gegründet, beschäftigt derzeit über 32.000 Mitarbeiter. Der Händler ist in 14 Ländern aktiv, darunter Deutschland, Spanien und Portugal. Doch die jüngsten Geschäftszahlen zeigen lediglich einen minimalen Umsatzzuwachs auf rund 2,43 Milliarden Euro.
Bis zu 400 Filialen in ganz Europa stehen nun auf der Prüfliste für mögliche Schließungen. Allein in Deutschland könnten etwa 170 Standorte betroffen sein. Die erste Welle der Schließungen ist für Anfang 2026 geplant – dann sollen rund 50 Filialen dichtmachen, die Hälfte davon in Deutschland. Konkrete Standorte wurden noch nicht genannt, da der Umstrukturierungsplan noch in Arbeit ist.
Neben den Schließungen erwägt KiK auch verkürzte Öffnungszeiten, um Personalkosten zu sparen. Diese Maßnahme könnte Filialen in mehreren Ländern betreffen, doch endgültige Entscheidungen stehen noch aus.
Durch die Umstrukturierung wird das Filialnetz von KiK schrumpfen, und auch die Öffnungszeiten der verbleibenden Geschäfte könnten sich ändern. Das Unternehmen will so seine Finanzen stabilisieren, nachdem das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr schwach ausgefallen war. Nähere Details zu den betroffenen Filialen werden voraussichtlich nach Abschluss der Prüfung bekannt gegeben.






