Köln rüstet sich mit strengen Regeln für den Straßenkarneval im Februar
Ignaz KreuselZugangsbeschränkungen und Glasverbote: Köln bereitet sich auf den Straßenkarneval vor - Köln rüstet sich mit strengen Regeln für den Straßenkarneval im Februar
Köln bereitet sich mit strengen Sicherheits- und Logistikmaßnahmen auf den Straßenkarneval vor
Vom 12. bis 18. Februar steht Köln wieder im Zeichen des traditionellen Straßenkarnevals – mit einem umfassenden Maßnahmenpaket für Sicherheit und Ordnung. Zu den Vorkehrungen zählen verstärkte Kontrollen, ein Glasverbot in belebten Zonen sowie geregelte Zugänge in stark frequentierten Bereichen. Die Behörden rechnen mit bis zu zwei Millionen Besuchern, wobei der Höhepunkt, der Rosenmontagszug am 16. Februar, die größten Menschenmassen anziehen wird.
Offiziell beginnt der Karneval am Weiberfastnacht (12. Februar) und endet am Aschermittwoch (18. Februar). Der Rosenmontag (16. Februar), das Herzstück der Feierlichkeiten, wird wie jedes Jahr Tausende auf den Alter Markt, den Heumarkt und in die Straßen rund um den Kölner Dom locken.
Um den Ansturm zu bewältigen, werden rund 400 Mitarbeiter des Ordnungsamts im Einsatz sein. Unterstützt werden sie von Hunderten weiteren Kräften, die für Einlasskontrollen, die Durchsetzung des Glasverbots und Straßenabsperrungen zuständig sind. Zudem werden fast 1.000 mobile Toiletten und 750 Müllbehälter in stark besuchten Bereichen aufgestellt, ergänzt durch zusätzliche Recyclingstationen.
Besonders in der Altstadt, der Südstadt und am Chlodwigplatz wurden die Sicherheitsvorkehrungen angepasst, da sich die Besucherströme in den letzten Jahren verändert haben. Das Zülpicher Viertel wird während der Feierlichkeiten abgesperrt, Anwohner können die Kontrollpunkte jedoch mit Ausweis passieren. Rettungskräfte behalten zu jedem Zeitpunkt Zugang zu dem Gebiet.
Ein strikte Glasverbot gilt im Grüngürtel und in der Altstadt. In der Südstadt wurden die Anwohner aufgefordert, freiwillig auf Glasbehälter zu verzichten.
Ziel der Maßnahmen ist es, für Sicherheit und Sauberkeit bei einem der größten Volksfeste Deutschlands zu sorgen. Mit kontrollierten Zugängen, einem durchdachten Abfallmanagement und verstärkten Streifen soll der Karneval reibungslos und gut organisiert über die Bühne gehen. Das Event bleibt ein Magnet für Millionen – ob beim Zugschauen oder den Straßenfesten.