Eintritt in den Kölner Dom für Touristen - Kölner Dom verlangt erstmals Eintrittsgeld von Touristen ab 2024
Kölner Dom führt erstmals Eintrittsgeld für Touristen ein
Der Kölner Dom wird künftig von Touristen erstmals eine Eintrittsgebühr verlangen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund stark gestiegener Instandhaltungskosten, die in diesem Jahr voraussichtlich 16 Millionen Euro erreichen werden. Gläubige, die an Gottesdiensten teilnehmen, bleiben weiterhin vom Eintritt befreit – doch Besucher, die das Wahrzeichen erkunden möchten, müssen künftig zahlen.
Die Kathedrale, eine der bekanntesten katholischen Kirchen weltweit, zieht jährlich rund sechs Millionen Besucher an. Sie beherbergt die Reliquien der Heiligen Drei Könige und bleibt eine der wichtigsten Touristenattraktionen. Doch der finanzielle Druck zwingt zu Veränderungen hinter den Kulissen.
Die hauseigene Werkstatt des Doms hat im Rahmen von Sparmaßnahmen bereits ihre Belegschaft von 100 auf 85 Mitarbeiter reduziert. Nun haben die Verantwortlichen beschlossen, eine Eintrittsgebühr einzuführen, um die Erhaltungskosten zu decken. Die Abgabe soll in der zweiten Jahreshälfte in Kraft treten, die genaue Höhe steht jedoch noch nicht fest.
Eine endgültige Entscheidung über die Preise wird in den kommenden Wochen fallen. Die Gebühr soll die Finanzierung laufender Reparaturen und der Unterhaltung des historischen Bauwerks sichern.
Das neue Eintrittsgeld gilt ausschließlich für Touristen, nicht für Teilnehmer religiöser Veranstaltungen. Die Verantwortlichen betonen, dass die Maßnahme unerlässlich sei, um den Zustand der Kathedrale zu erhalten. Angesichts der weiterhin hohen Besucherzahlen soll die Neuerung helfen, die wachsenden finanziellen Anforderungen der Denkmalschutzes auszugleichen.






