Kölner Polizei zerschlägt Betrugsring mit gefälschten Pässen bei Deutschprüfung
Georgine MansKölner Polizei zerschlägt Betrugsring mit gefälschten Pässen bei Deutschprüfung
Die Kölner Polizei hat drei Männer unter dem Verdacht auf Betrug und Urkundenfälschung im Zusammenhang mit einer Deutschprüfung festgenommen. Die Beschuldigten sollen gefälschte Pässe genutzt haben, um die Prüfung unter falscher Identität abzulegen. Die Ermittler gehen nun einem größeren Netzwerk nach, das in die Machenschaften verwickelt sein könnte.
Die Festnahmen erfolgten in einer Sprachschule in Köln, wo Beamte drei Männer im Alter von 54, 36 und 40 Jahren vorläufig festnahmen. Ihnen wird vorgeworfen, eine Deutschprüfung unter den Namen aus gefälschten Pässen abgelegt zu haben, die angeblich von Guinea, Ghana und Togo ausgestellt wurden. Trotz der falschen Dokumente besaßen die Verdächtigen auch echte deutsche Ausweispapiere mit ihren eigenen persönlichen Daten.
Bei einer separaten Aktion in Hamburg wurde ein 34-jähriger Mann ohne gültige Aufenthaltserlaubnis festgenommen. Seine Festnahme erfolgte im Rahmen einer richterlich angeordneten Durchsuchung, die mit denselben Ermittlungen zusammenhing.
Der Fall wird von der Spezialeinheit KK 35 der Kölner Polizei bearbeitet. Die Ermittler prüfen derzeit die Rolle von drei weiteren Männern – 44, 36 und 38 Jahre alt –, deren Identitäten in den gefälschten Pässen auftauchten.
Die Festnahmen deuten auf eine organisierte Täuschung der Prüfungsbehörden durch gefälschte Dokumente hin. Die Polizei ermittelt weiterhin, um das Ausmaß des Betrugs und mögliche weitere Beteiligte zu klären. Die Verdächtigen bleiben bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.






