10 April 2026, 22:30

Kölner Seilbahn soll Nahverkehr revolutionieren – mit 25 km/h über den Rhein

Graffiti an einem Zug mit sichtbaren Seilen, Häuser mit Fenstern im Hintergrund.

Kölner Seilbahn soll Nahverkehr revolutionieren – mit 25 km/h über den Rhein

Kölner Seilbahn könnte bald Teil des öffentlichen Nahverkehrs werden

Vier Absolventen der Technischen Hochschule Köln haben zwei Streckenabschnitte und Musterstationen für ein neues Seilbahnsystem entworfen, das Lücken im bestehenden Nahverkehrsnetz der Stadt schließen soll. Das Projekt knüpft an eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 an, die die Umsetzbarkeit und die möglichen Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger bestätigte.

Die geplante Seilbahn würde mit konstanten 25 Kilometern pro Stunde fahren – und damit etwa so schnell sein wie andere öffentliche Verkehrsmittel. Ihre Strecken würden Stadtteile auf beiden Seiten des Rheins verbinden und so die Erschließung von Gebieten verbessern, die bisher schlecht an Busse oder Bahnen angebunden sind. Im Gegensatz zum U-Bahn-Bau verursacht der Bau einer Seilbahn deutlich weniger Emissionen und ist damit eine klimafreundlichere Alternative.

Die Gesamtkosten des Projekts werden auf 125 Millionen Euro geschätzt. Falls genehmigt, könnte die Seilbahn nach Angaben der Planer schneller fertiggestellt werden als klassische Infrastrukturprojekte. Das System würde nicht nur bestehende Stadtteile besser vernetzen, sondern auch neue Entwicklungsflächen erschließen – und das bei geringem ökologischem Fußabdruck.

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Die Absolventen hinter dem Vorschlag haben zwei Hauptstrecken mit mehreren Stationen ausgearbeitet. Ihr Entwurf zielt auf eine nahtlose Anbindung an das bestehende Kölner Verkehrsnetz ab und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine zuverlässige und nachhaltige Mobilitätsoption.

Nun wartet das Seilbahnprojekt auf die offizielle Freigabe. Bei grünem Licht könnte es eine schnellere und umweltfreundlichere Alternative zum Ausbau der U-Bahn-Linien bieten. Die Investition von 125 Millionen Euro würde zudem Verkehrsengpässe überwinden und die Klimaziele der Stadt unterstützen.

Quelle