Kölner Startup Koa revolutioniert Schokoladenindustrie mit Vitamin-Shots aus Kakaofrucht
Ignaz KreuselKölner Startup Koa revolutioniert Schokoladenindustrie mit Vitamin-Shots aus Kakaofrucht
Kölner Startup Koa bringt drei Vitamin-Shots aus Kakaofruchtsaft auf den Markt
Das in Köln ansässige Startup Koa hat drei Vitamin-Shots auf Basis von Kakaofruchtsaft entwickelt. Die Produkte, die zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung beitragen sollen, werden auf der kommenden Anuga-Messe im Oktober präsentiert. Bauern in Ghana, die mit Koa zusammenarbeiten, verdienen mittlerweile fast das Doppelte im Vergleich zu Fairtrade-Standards.
Koa betreibt eine Kakaofrucht-Fabrik in Akim Achiase, Ostghana, und hat bisher 25 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Unternehmen nutzt Teile der Kakaofrucht, die bei der Schokoladenherstellung normalerweise entsorgt werden – etwa 70 Prozent der Frucht. Durch die Verarbeitung dieses Nebenstroms zu neuen Produkten hilft Koa Kleinbauern, zusätzliches Einkommen zu generieren, und reduziert gleichzeitig Abfall.
Die neuen Cocoa Fruit Shots gibt es in drei Geschmacksrichtungen: Koa Pure, Koa Boost und Koa Energize. Jede Portion deckt den gesamten empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C. Darüber hinaus arbeitet Koa mit der ETH Zürich und dem Schweizer Schokoladenhersteller Felchlin an der Entwicklung einer Schokoladentafel, die vollständig aus der Kakaofrucht hergestellt wird.
Die Arbeit des Startups kommt direkt ghanaischen Bauern zugute, die durch Koas Programm deutlich höhere Einnahmen erzielen. Die Initiative steigert nicht nur die Einkommen, sondern fördert auch Nachhaltigkeit in der Schokoladenindustrie.
Koa wird seine Produkte vom 4. bis 8. Oktober auf der Anuga vorstellen. Das Unternehmen verwandelt Kakaofrucht-Abfälle in wertvolle Produkte und erhöht gleichzeitig die Gewinne der Bauern. Dieses Modell könnte als Vorbild für nachhaltigere Praktiken in der Schokoladenbranche dienen.






