Kostal bringt 2026 neuen Hochvolt-Speicher HELIVOR HV auf den Markt
Ignaz KreuselKostal bringt 2026 neuen Hochvolt-Speicher HELIVOR HV auf den Markt
Kostal erweitert sein Speicherportfolio mit dem Hochvolt-Batteriesystem HELIVOR HV
Ab Anfang 2026 führt Kostal mit dem HELIVOR HV ein neues Hochvolt-Speichersystem ein, das auf Flexibilität und Sicherheit ausgelegt ist. Ab November dieses Jahres können Fachhandwerkspartner das System vorbestellen.
Der HELIVOR HV setzt auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) und bietet Kapazitäten von 6,4 bis 28,8 Kilowattstunden. Bis zu acht Module lassen sich parallel verschalten, sodass sich die Speicherkapazität auf bis zu 230,4 Kilowattstunden erweitern lässt. Dank Plug-and-Play-Installation und steckerfertigen Verbindungen ohne Werkzeug gestaltet sich die Montage für Fachkräfte besonders einfach.
Um die Cybersicherheit zu erhöhen, verzichtet Kostal auf ein integriertes WLAN-Modul – eine Maßnahme, die potenzielle Schwachstellen minimieren und Nutzerdaten besser schützen soll. Zudem gewährt das Unternehmen eine zehnjährige Garantie, die mit den bestehenden Hochvolt-Speicherlösungen des Herstellers übereinstimmt.
Die Produktion der Batteriesysteme übernimmt ZYC Energy in China, während der Zelllieferant Great Power die LFP-Zellen bereitstellt. Kostal plant, den HELIVOR HV schrittweise in den wichtigsten europäischen Märkten einzuführen, wobei Italien zu einem späteren Zeitpunkt folgen wird.
Wie Frank Henn, Geschäftsführer der KOSTAL Solar Electric GmbH, betont, stärkt das neue System die Zusammenarbeit mit anderen Speicheranbietern. Der HELIVOR HV ergänzt das bestehende Portfolio an Energiespeicherlösungen von Kostal und bietet eine flexible Ergänzung für verschiedene Anwendungsbereiche.
Der Marktstart des HELIVOR HV ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen, wobei Fachpartner ab November Bestellungen aufgeben können. Mit seinem modularen Aufbau, der langen Garantie und dem Fokus auf Sicherheit zielt das System auf die wachsende Nachfrage nach zuverlässigen und skalierbaren Energiespeicherlösungen in Europa ab.






