Krefeld Pinguine vor DEL-Rückkehr – doch ein Abschied schmerzt
Die Krefeld Pinguine stehen kurz vor der Rückkehr in Deutschlands höchste Eishockeyliga – nur drei Spielzeiten nach ihrem Abstieg in die DEL2. Das Team sicherte sich in der Hauptrunde 2024/25 den zweiten Platz und setzte sich in den Playoffs mit einem klaren 4:1 gegen die Löwen Frankfurt durch. Gleichzeitig verlässt mit Sportdirektor Peter Draisaitl eine Schlüsselfigur des Erfolgs den Verein am Saisonende.
Draisaitl war im Oktober 2022 zunächst als Cheftrainer zu den Pinguinen gestoßen, wechselte später in die Rolle des Sportdirektors und wurde so zu einem zentralen Akteur des rasanten Aufstiegs des Clubs. Unter seiner Führung überflügelte Krefeld andere Aufsteiger wie die EC Kassel Huskies – die nach nur einer Saison wieder abstiegen – oder die Bietigheim Steelers, die sich kaum in der oberen Tabellenhälfte etablieren konnten.
Der Verein dankte Draisaitl öffentlich für seine Verdienste und bezeichnete seine Arbeit als unverzichtbar für die Entwicklung des Teams. Sein Abschied erfolgt im Rahmen einer vereinbarten Umstrukturierung der sportlichen Leitung. Abseits des Eises blickt Draisaitl auf 165 Länderspiele zurück und wurde 1995 mit den Kölner Haien Deutscher Meister. In Erinnerung bleibt vielen auch ein verpasster Strafschuss im Olympischen Viertelfinale 1992 gegen Kanada.
Sein Sohn Leon Draisaitl hat sich unterdessen zum NHL-Star entwickelt und gab in diesem Jahr bei den Olympischen Spielen in Mailand sein Debüt.
Mit Draisaitls Abschied richtet sich der Fokus der Pinguine nun auf die Rückkehr in die DEL. Als dominierender Tabellenführer der DEL2 gilt das Team als klarer Favorit für den Aufstieg. Sein Weggang markiert das Ende einer Ära, in der der Club schneller als erwartet in die Elite zurückkehrte.






