31 January 2026, 08:58

Kreis Steinfurt testet Warnsysteme zweimal jährlich für maximale Sicherheit

Ein detaillierter alter Stadtplan von Wien, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und begleitenden Text mit Informationen über die Bevölkerung, Sehenswürdigkeiten und Straßen zeigt.

Kreis Steinfurt testet Warnsysteme zweimal jährlich für maximale Sicherheit

Kreis Steinfurt setzt auf vielfältige Warnsysteme für Notfälle

Der Kreis Steinfurt nutzt ein breites Spektrum an Instrumenten, um Bewohnerinnen und Bewohner in Krisensituationen zu alarmieren. Dazu gehören Sirenen, Warn-Apps, direkte Telefonbenachrichtigungen und Rundfunksendungen. Zweimal jährlich werden diese Warnmethoden im Rahmen offizieller Tests auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft.

Die Notfallwarnungen des Kreises basieren auf mehreren Kanälen. Bei akuter Gefahr heulen Sirenen im gesamten Gebiet auf. Zwei weitverbreitete Warn-Apps, NINA und KATWARN, ermöglichen es Nutzern, individuelle Gefahrenmeldungen direkt auf ihr Smartphone zu erhalten.

Mithilfe der Cell-Broadcast-Technologie werden dringende Nachrichten unmittelbar auf Mobilgeräte übertragen. Voraussetzung dafür ist, dass die Geräte eingeschaltet sind und mindestens Android 11 oder iOS 16.1 nutzen. Auch der lokale Radiosender Radio RST leistet einen Beitrag, indem er in laufende Programme einschaltet, um wichtige Durchsagen zu verbreiten.

Um die Zuverlässigkeit aller Systeme zu gewährleisten, führt der Kreis Steinfurt zweimal im Jahr umfassende Tests durch. Diese Prüfungen finden im März während des landesweiten Warntags in Nordrhein-Westfalen sowie im September zum bundesweiten Warntag statt. Verantwortlich für die Durchführung ist unter anderem Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter des Amts für Gesundheit und Bevölkerungsschutz.

Die Einwohnerinnen und Einwohner im Kreis Steinfurt werden im Ernstfall über Sirenen, Apps, direkte Telefonwarnungen und Radio informiert. Regelmäßige Tests stellen sicher, dass alle Kanäle einwandfrei funktionieren. Die nächsten geplanten Überprüfungen finden im März und September im Rahmen der landes- und bundesweiten Übungen statt.