09 June 2026, 22:32

Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung feiert Premiere in Kamp-Lintfort

Erster Kunstpreis für Menschen mit Behinderungen - Kreativität kennt keine Grenzen

Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung feiert Premiere in Kamp-Lintfort

Neuer Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung in Kamp-Lintfort gestartet

In Kamp-Lintfort hat ein neuer Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung begonnen. Organisiert von Ingrid Stermann und dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Krefeld-Kreis Viersen richtet sich die Veranstaltung an Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 18 und 25 Jahren, die ihre Kreativität präsentieren möchten. Das Projekt bietet eine Plattform für aufstrebende Künstlerinnen und Künstler – ohne thematische, technische oder materialbezogene Vorgaben.

Ursprünglich hatten sich 40 Interessierte angemeldet, doch letztlich reichten 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 35 Werke ein. Eine Jury wählte daraus 12 Arbeiten aus, die nun in einer Ausstellung gezeigt werden und die Chance auf einen der drei Preise haben. Die ausgewählten Stücke sind vier Wochen lang im Mikado in Der Kulisse der Fabrik Heeder zu sehen – während der regulären Öffnungszeiten des Restaurants.

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Die feierliche Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung finden am 7. November statt. Passend zum Event wird ein Kalender mit den Werken der 12 Nominierten für 4,90 Euro verkauft. Zudem erscheint ein Buch mit allen 35 Einreichungen inklusive Künstlerporträts zum Preis von 25 Euro.

Ingrid Stermann, erste Vorsitzende des Kamp-Lintforter Vereins Engel sind überall, bringt sowohl künstlerische als auch karitative Erfahrung in das Projekt ein. Ihr Ziel ist es, einen regelmäßig stattfindenden Kunstpreis speziell für Menschen mit Behinderung zu etablieren.

Die Ausstellung läuft einen Monat lang und gibt Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, die prämierten Werke zu bewundern. Der veröffentlichte Wettbewerbsband und der Kalender dokumentieren die Einreichungen und unterstützen die Künstlerinnen und Künstler. Die Organisatorinnen und Organisatoren planen, den Preis in den kommenden Jahren fortzuführen und so die Möglichkeiten für kreative Menschen mit Behinderung in der Region weiter auszubauen.

Quelle