17 June 2026, 19:07

Langenfeld führt schärfere Regeln für Bauschutt-Entsorgung ein – was sich jetzt ändert

Veränderungen in der Entsorgung von Baurestmüllen am Annahmehof des kommunalen Depots

Langenfeld führt schärfere Regeln für Bauschutt-Entsorgung ein – was sich jetzt ändert

Neue Regeln für Bauschutt und Abbruchmaterial: Langenfeld verschärft Annahmebedingungen

Das städtische Betriebshof der Stadt Langenfeld hat die Vorschriften für die Annahme von Bau- und Abbruchabfällen geändert. Steigende Entsorgungskosten haben zu strengeren Mengenbegrenzungen für Anlieferungen durch Bürger geführt. Die neuen Maßnahmen sollen helfen, die wachsenden Ausgaben für die Abfallbewirtschaftung in den Griff zu bekommen.

Am Wertstoffhof an der Hansastraße dürfen Anwohner künftig pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt abgeben. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel. Gipskartonplatten und Gasbetonsteine werden an diesem Standort jedoch nicht angenommen.

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Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen sind am Wertstoffhof Hansastraße ebenfalls ausgeschlossen. Für größere Mengen müssen Bürger die Deponie im Stadtteil Immigrath nutzen, wo pro Kofferraumladung 5,00 Euro berechnet werden. Auch private Entsorgungsfirmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling bieten Alternativen an.

Die Gebühr für die Abgabe von Bauschutt am Wertstoffhof Hansastraße bleibt bei 8,00 Euro pro Anlieferung. Wer mehr Abfall hat, als erlaubt ist, wird an die Deponie oder zugelassene Entsorger verwiesen. Die neuen Beschränkungen begrenzen jede Anlieferung auf zwei 10-Liter-Eimer mit zugelassenem Bauschutt – bei größeren oder gemischten Mengen müssen Bürger auf andere Entsorgungswege ausweichen. Die Änderungen spiegeln die Bemühungen der Stadt wider, die Kosten zu kontrollieren und gleichzeitig eine grundlegende Abfallentsorgung sicherzustellen.

Quelle