04 February 2026, 09:15

Lichterglanz und Gemeinschaft: Ein magischer Abend in der St.-Pauli-Kirche

Ein Altar in einer Kirche mit einem Kreuz, Statuen, Blumenbouquets, Kerzen, einem tischdecke-bedeckten Tisch und anderen Gegenständen, an den Wänden mit Lichtern geschmückt.

Lichterglanz und Gemeinschaft: Ein magischer Abend in der St.-Pauli-Kirche

Beleuchtung für alle: Ein voller Erfolg in der Tiefenorter St.-Pauli-Kirche

Am 1. Februar 2025 war die St.-Pauli-Kirche in Tiefenort bis auf den letzten Platz gefüllt – beim Gottesdienst Beleuchtung für alle. Trotz eisiger Temperaturen und eines gut besuchten lokalen Veranstaltungskalenders zog der ungewöhnliche Abend zahlreiche Besucher an, darunter viele junge Menschen. Die Feier verband Musik, Theater und ein Kerzenritual zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

Den Auftakt bildete eine Predigt, die Jesu Vision nicht als schwaches Flackern, sondern als loderndes Feuer beschrieb. Pfarrer Thomas Volkmann führte die Gemeinde anschließend auf eine symbolische Reise durch die Offenbarung des Johannes, begleitet von inszenierten Szenen, die das Erlebnis prägen sollten.

Musikalischer Höhepunkt war der Auftritt der Band The Quiet Side, die mit Gitarre, Cajón und Mundharmonika aufspielte. Ihr Repertoire reichte von traditionellen Kirchenliedern wie Kyrie eleison bis zu Popklassikern wie Here Comes the Sun. Auch Volkmann selbst beteiligte sich – in seinem Talar am Keyboard – und verband so rockige Energie mit Andacht.

Der emotionale Höhepunkt war ein Kerzenritual: Die Besucher entzündeten einen großen schmiedeeisernen Fisch, wobei jede Flamme für persönliche Gebete und Hoffnungen stand. Viele erhielten zudem individuelle Segensworte, was das Gefühl der Verbundenheit vertiefte. Nach dem Gottesdienst blieben die Menschen noch lange draußen stehen, plauderten und genossen die gemeinschaftliche Atmosphäre.

Die offene Tür der Kirche erwies sich als Erfolg – viele Gäste verblieben noch lange nach dem offiziellen Ende. Der Beleuchtung-für-alle-Gottesdienst füllte die St.-Pauli-Kirche bis an ihre Grenzen und verband auf gelungene Weise Tradition und Moderne. Wie viele Besucher genau kamen und wie sich die Altersstruktur zusammensetzte, wurde nicht offiziell bekannt gegeben. Der Abend hinterließ bei den Anwesenden jedoch einen starken Eindruck.