Lichtshow auf Zollverein startet NRWs Olympia-Kampagne mit Bürgerbeteiligung
Gordon AdlerLichtshow auf Zollverein startet NRWs Olympia-Kampagne mit Bürgerbeteiligung
Nordrhein-Westfalen startet mit spektakulärer Lichtshow die Öffentlichkeitskampagne für die Rhein-Ruhr-Olympiabewerbung
Am 19. Januar 2026 wird das UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen in ein leuchtendes Zeichen für die olympische Zukunft der Region verwandelt – der Auftakt einer groß angelegten Kampagne zur Bürgerbeteiligung. Fast vier Millionen Einwohnerinnen und Einwohner sollen später in einem Bürgerentscheid über die Ausrichtung der Spiele abstimmen.
Ab 17:20 Uhr erstrahlt das Wahrzeichen der Region in einer Doppelstrahl-Lichtinstallation. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Namen oder kurze olympische Botschaften einzureichen, die auf die Fassade projiziert werden. Ein Gruppenfoto wird die Stimmung des Abends für alle Anwesenden festhalten.
Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, werden die Gäste offiziell begrüßen. Lokale Sportler bereichern das Bühnenprogramm und sorgen für zusätzliche Begeisterung. Die Veranstaltung soll die Vorfreude auf die kommunalen Bürgerentscheide am 19. April 2026 steigern.
Im Anschluss folgt eine dreimonatige Informationskampagne, die die Bevölkerung über die Details der Bewerbung aufklären soll. Ziel ist es, die Wähler auf die Entscheidung vorzubereiten, ob Nordrhein-Westfalen die Olympischen und Paralympischen Spiele 2032 anstreben soll.
Die Illumination der Zeche Zollverein markiert den Beginn einer regionalen Debatte über die Olympischen Spiele. Mit dem Abstimmungstermin im April rückt die Kampagne die Einbindung der Bürger in den Mittelpunkt. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Bewerbung Rhein-Ruhr in die nächste Runde geht.






