Liebesbriefe enthüllen Brian Jones' unbekannte Romanze mit einer Londoner Verkäuferin
Ignaz KreuselLiebesbriefe enthüllen Brian Jones' unbekannte Romanze mit einer Londoner Verkäuferin
Eine Sammlung handgeschriebener Briefe einer Londoner Verkäuferin enthüllt eine frühe Romanze mit Rolling-Stones-Gründer Brian Jones. Die persönlichen Notizen, die unter den Hinterlassenschaften der verstorbenen Sylvia Wainwright entdeckt wurden, bieten einen seltenen Einblick in die prägenden Jahre der Band. Sie sollen nächsten Monat in Derbyshire versteigert werden.
Sylvia arbeitete in einem Bekleidungsgeschäft, als sie 1964 begann, mit den Rolling Stones zu verkehren. In ihren Briefen an ihre Schwester Lynn beschreibt sie Partys in Mick Jaggers Wohnung und Nächte mit den Popstars der Zeit. Zu den genannten Namen gehören Jeff Beck, Christine Shrimpton und ein junger Roger Moore.
In einem Brief erinnert sich Sylvia daran, wie Brian Jones, Mick Jagger und Keith Richards im April 1964 ihre erste Amerika-Tournee planten. Ihre Nachrichten zeichnen ein Bild von Jones als freundlichen und zugänglichen Menschen, der ihr sogar Geschenke wie ein Puzzle schickte. In einem der Briefe fügte Jones selbst eine Zeile hinzu, unterzeichnet mit Zuneigung und Bedauern, ihren nächsten Besuch zu verpassen.
Das Archiv umfasst Briefe und Schnappschüsse, die Jones vor seinen späteren Krisen und dem Aufstieg der Band zur Weltberühmtheit zeigen. Diese Dokumente entstanden noch vor der Mythenbildung der 68er-Bewegung und fangen die persönlichere Seite der Ära ein.
Die Briefe kommen bei Hansons Auctioneers in Etwall unter den Hammer. Experten schätzen ihren Wert auf 1.600 bis 2.100 Pfund. Sie bieten ein einzigartiges, intimes Zeugnis von Brian Jones und den frühen Tagen der Rolling Stones.






