09 January 2026, 23:02

Lufthansa rettet Direktflüge von Münster/Osnabrück nach München für 2026

Ein Flughafenblick mit einem weißen Kontrollturm im Vordergrund, parkenden Flugzeugen am Boden, entfernten Gebäuden und einem Flugzeug am Himmel.

Lufthansa rettet Direktflüge von Münster/Osnabrück nach München für 2026

Lufthansa bestätigt Fortführung der Flugverbindung vom Flughafen Münster/Osnabrück nach München im Jahr 2026

Die Lufthansa hat bestätigt, dass sie die Strecke zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und München auch 2026 weiter betreiben wird. Die Entscheidung folgt auf monatelange Unsicherheit, nachdem die Verbindung aufgrund finanzieller Belastungen vor der Abschaltung stand. Eine Initiative lokaler Verantwortungsträger sowie eine Steuerentlastung durch die Bundesregierung sicherten schließlich ihren Fortbestand.

Die Strecke besteht seit über 40 Jahren, wobei die Lufthansa derzeit vier tägliche Flüge anbietet. Doch hohe Kosten und geringe Rentabilität setzten sie auf die Abschussliste. Daraufhin schlossen sich regionale Verbände, Unternehmen und Politiker zusammen, um Bundeskanzler Olaf Scholz zum Eingreifen aufzufordern.

Ihre Bemühungen trugen Früchte, als die Bundesregierung eine Senkung der Luftverkehrssteuer bekannt gab. Diese Maßnahme machte die Strecke wirtschaftlich tragfähiger und ermöglichte der Lufthansa, ihre Weiterführung in einer Pressemitteilung vom 22. November 2025 zu bestätigen. Die Airline betonte zudem, dass Münster/Osnabrück ein wichtiger Knotenpunkt in ihrem Streckennetz bleibe. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO, und sein Nachfolger Andrés Heinemann – der 2026 das Amt übernimmt – dankten der Gemeinschaft für ihre Unterstützung. Sie hoben hervor, wie die Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren und der Regierung den Erhalt der Verbindung sicherte.

Die Flugverbindung zwischen Münster/Osnabrück und München bleibt damit erhalten und bewahrt eine langjährige Luftbrücke. Lufthansas Entscheidung garantiert weiterhin tägliche Flüge für Passagiere und Unternehmen, die auf die Anbindung angewiesen sind. Das Ergebnis zeigt, wie finanzielle Anpassungen und starke regionale Unterstützung gemeinsam wirken können.