Lünen-Süd diskutiert über leerstehende Schulen, Müll und Jugendprojekte am Pumptrack
Georgine MansLünen-Süd diskutiert über leerstehende Schulen, Müll und Jugendprojekte am Pumptrack
Bürgertreffen in Lünen-Süd: Gemeinsam Lösungen für lokale Herausforderungen erarbeiten
Bei einem kürzlichen Treffen in Lünen-Süd kamen Anwohner, Politiker und kommunale Vertreter zusammen, um drängende Probleme des Stadtteils anzugehen. Die am 12. Februar abgehaltene Diskussionsrunde behandelte Themen wie leerstehende Schulgebäude, Vermüllung und die Einbindung Jugendlicher am Pumptrack für Fahrräder. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg nahm im Rahmen ihrer laufenden Reihe "Nachbarschaftsdialoge" an den Gesprächen teil.
Im Mittelpunkt der Debatten stand die Zukunft der ungenutzten Schulimmobilien. Vertreter der Stadtverwaltung verwiesen auf eine interne Arbeitsgruppe, die bereits mögliche neue Nutzungen für diese Standorte prüft. Konkrete Pläne wurden zwar noch nicht vorgestellt, doch sollen die Ergebnisse der Gruppe in den kommenden Monaten als Entscheidungsgrundlage dienen.
Die Vermüllung blieb ein zentrales Anliegen der Teilnehmer. Das Ordnungsamt berichtete über Müllprobleme im gesamten Stadtteil. Als Gegenmaßnahme wurde die Kampagne "Mein sauberes Lünen" beworben, deren Organisatoren die Bürger zur Teilnahme an anstehenden Aufräumaktionen aufriefen.
Am Pumptrack für Fahrräder rückte vor allem Vandalismus sowie die Einbindung junger Menschen in den Fokus. Der projektbegleitende Beirat versprach, lokale Jugendinitiativen zu unterstützen und an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten. Die Verantwortlichen betonten, wie wichtig eine bessere Einbindung der Jugend sei, um weitere Schäden zu verhindern und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Anlage zu fördern.
Während der gesamten Veranstaltung wurde der direkte Austausch zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik gelobt. Die Teilnehmer bezeichneten den Dialog als wichtigen Schritt, um die Zusammenarbeit zu stärken und die Lebensbedingungen in Lünen-Süd zu verbessern.
Die Gesprächsrunde machte deutlich, welche Herausforderungen der Stadtteil weiterhin bewältigen muss – von der Umnutzung alter Schulgebäude über die Bekämpfung von Müll bis hin zur Förderung junger Menschen. Zwar wurden keine sofort umsetzbaren Lösungen beschlossen, doch bilden die Diskussionen die Grundlage für weitere Maßnahmen. Nun geht es darum, die Arbeit der städtischen Arbeitsgruppe, der Aufräumkampagnen und der Jugendprojekte mit den Anregungen aus der Bürgerschaft voranzutreiben.






