06 May 2026, 04:15

Lutherkirche in Höhscheid stellt 2030 Gottesdienste ein – bleibt aber Kulturort

Schwarzes und weißes Foto eines alten Gebäudes mit Fenstern und Säulen, beschriftet mit "Lutheran Church" oben, vor dem Himmel.

Lutherkirche in Höhscheid stellt 2030 Gottesdienste ein – bleibt aber Kulturort

Die Lutherkirche in Höhscheid, ein bekanntes architektonisches Wahrzeichen Solingens, wird ab 2030 keine regelmäßigen Gottesdienste mehr abhalten. Die Entscheidung fällt angesichts stark gestiegener Instandhaltungskosten, die die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde übersteigen. Dennoch bleibt das Gebäude als kultureller und sozialer Begegnungsort für die Stadt erhalten.

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Seit mehr als drei Jahrzehnten unterstützt der Lutherische Kirchenbauverein die Höhscheider Gemeinde mit Spenden in Höhe von über einer Million Euro sowie ehrenamtlicher Arbeit. Dank dieses Engagements konnte die historische Stätte bewahrt werden, deren Eingang stolz den berühmten Vers Ein feste Burg ist unser Gott ziert.

Gemeinde und Verein wollen nun gemeinsam eine nachhaltige Zukunft für die Kirche gestalten. Statt die Türen zu schließen, soll das Gebäude als offener Raum für Kultur, Musik und öffentliche Veranstaltungen erhalten bleiben. Konzerte, Lesungen und Führungen werden wie bisher stattfinden, sodass die Kirche ein lebendiger Teil des Solinger Gemeinschaftslebens bleibt.

Der Lutherische Kirchenbauverein hat der Gemeinde einen konstruktiven Dialog zugesichert. Gemeinsames Ziel ist es, die Kirche als Ort der Begegnung zu stärken und gleichzeitig ihr kulturelles Erbe zu bewahren. Zwar enden 2030 die regelmäßigen Gottesdienste, doch ihre Bedeutung als Symbol des Glaubens und der Kontinuität wird bestehen bleiben.

Ab 2030 finden in der Kirche keine regelmäßigen Andachten mehr statt, doch ihre Türen bleiben für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen geöffnet. Gemeinde und Verein konzentrieren sich darauf, die Zukunft des Gebäudes als historischen und gemeinschaftlichen Ort zu sichern. Ihre Zusammenarbeit soll den Spagat zwischen Denkmalschutz und praktischen Lösungen für die kommenden Jahre meistern.

Quelle