17 January 2026, 19:52

Massive Iran-Proteste in Köln: Tausende erwarten die Polizei am Samstag

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Plakaten in den Händen, mit einem Banner auf der rechten Seite und dem Tor mit Statuen und Säulen geschmückt unter einem bewölkten Himmel.

Massive Iran-Proteste in Köln: Tausende erwarten die Polizei am Samstag

Tausende Demonstranten werden sich an diesem Samstag in Köln versammeln, um gegen das iranische Klerusregime zu protestieren. Acht separate Kundgebungen wurden bei der örtlichen Polizei angemeldet, wobei jede Veranstaltung bis zu 800 Teilnehmer anziehen könnte. Die Behörden bereiten sich auf große Menschenmengen und mögliche Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt vor.

Die Proteste finden hauptsächlich in der Nähe des Kölner Doms und des Hauptbahnhofs statt, eine weitere Kundgebung ist in Deutz geplant. Die Polizei wird an allen Orten Kräfte einsetzen, um für Ordnung zu sorgen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Eine kleinere, nicht mit den Iran-Protesten zusammenhängende Demonstration ist zudem am Zülpicher Platz angemeldet. Dort wollen sich etwa 50 Menschen gegen die US-Politik und Einmischung in Venezuela versammeln. Bisher wurden keine konkreten Organisationen als offizielle Veranstalter der Kölner Proteste genannt. Ähnliche Kundgebungen in anderen deutschen Städten wie München wurden von verschiedenen nicht namentlich genannten Gruppen und Einzelpersonen organisiert, um gegen den Besuch des syrischen Machthabers Ahmad al-Schaara zu protestieren und Solidarität mit den iranischen Demonstranten zu zeigen. Mit Verkehrsbehinderungen ist insbesondere in der Nähe großer Plätze und Verkehrsknotenpunkte zu rechnen. Die Behörden raten Anwohnern und Besuchern, sich auf mögliche Reisebeeinträchtigungen einzustellen.

Die Demonstrationen werden Tausende auf die Straßen bringen, während die Polizei alle Versammlungsorte überwacht. Besonders im Bereich des Doms und des Hauptbahnhofs könnte es zu Verkehrsverzögerungen kommen. Die Organisatoren sind zwar nicht öffentlich bekannt, doch die Proteste spiegeln den breiten Widerstand gegen die iranische Regierung wider.