23 December 2025, 03:10

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Ein Plakat mit einer Eisenbahnüberquerung einer Brücke mit Trägerkonstruktion, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hängen.

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

333-Millionen-Topf für die Sanierung von Sportanlagen

Bundesprogramm fördert Modernisierung von kommunalen Sporteinrichtungen mit regionaler und überregionaler Bedeutung – für 2025/2026 stehen 333 Millionen Euro bereit.

19. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft, Sport

Mit einem Volumen von 333 Millionen Euro fördert ein Bundesprogramm in den Jahren 2025 und 2026 die Sanierung von Sportstätten in ganz Deutschland. Städte und Gemeinden können Fördergelder beantragen, wobei der Bund bei finanzieller Notlage bis zu 75 Prozent der Kosten übernimmt. In Marl haben bereits mehrere Vereine ihre Pläne für Modernisierungen eingereicht – von Schwimmbädern bis zu Fußballplätzen.

Das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt Vorhaben mit regionaler oder überregionaler Bedeutung. Gefördert werden unter anderem die Modernisierung von Sporthallen, Sportplätzen und Trainingszentren. Die genehmigten Maßnahmen müssen bis Ende 2031 abgeschlossen sein.

In Marl liegen bereits verschiedene Anträge vor: So plant der FC Marl den Einbau eines neuen Kunstrasens, an der Willy-Brandt-Schule soll die Sportanlage aufgewertet werden. Zudem stehen Sanierungen der Schwimmbäder Guido-Heiland-Bad und Bürgerbad Hül an. Auch der DLRG-Schulungsraum und die Sportanlage Loekamp sind Teil der Antragsliste.

Auch andere Kommunen bewerben sich um die Fördermittel. Hagen hat vier Projekte eingereicht, darunter die Sanierung der Naturrasenfläche im Erich-Berlet-Stadion und die Modernisierung der Umkleiden in Höing. Jülich plant Arbeiten am Sportplatz Stetternich und in der Sporthalle Zitadelle.

Die Anträge müssen bis zum 15. Januar 2026 digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eingereicht werden. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und klimaneutrale Transformation“.

Ziel des Programms ist die flächendeckende Verbesserung der Sportinfrastruktur in Deutschland. Erfolgreiche Projekte erhalten finanzielle Unterstützung, wobei der Bund den Großteil der Kosten für Haushalte mit knappen Budgets übernimmt. Alle Maßnahmen müssen innerhalb der nächsten sechs Jahre abgeschlossen sein.