11 February 2026, 05:22

Moers verschärft Sicherheitsregeln für den Karneval 2026 mit Glasverbot und Jugendschutz

Eine alte nächtliche Faschingszene mit Menschen, einem Auto, Pfählen mit Fahnen, einem Zaun, einem Zelt, Brettern mit Bildern und Text sowie einer Straßenlaterne.

Moers verschärft Sicherheitsregeln für den Karneval 2026 mit Glasverbot und Jugendschutz

Moers führt neue Sicherheitsmaßnahmen für die anstehenden Karnevalsfeiern 2026 ein

Die Änderungen zielen darauf ab, junge Besucher zu schützen und Risiken im Zusammenhang mit Alkohol und Unfällen zu verringern. Glasbehälter werden entlang der Umzugsstrecke verboten, und es wird zusätzliche Unterstützung für gefährdete Feiernde 2026 geben.

Das Glasverbot gilt für den gesamten Umzugsbereich – vom Kreisverkehr an der Homberger-/Ernst-Holla-Straße bis zum Ende der Route. Auch der Friedrich-Ebert-Platz unterliegt dieser Regelung. Die Maßnahme soll Verletzungen verhindern und vermeidbare Notruf-Einsätze reduzieren.

Mobile Teams werden während der Veranstaltung im Einsatz sein und sich besonders um Jugendliche kümmern, die Anzeichen von übermäßigem Alkoholkonsum zeigen. Sozialarbeiter bieten Hilfe an, während ein eigens eingerichtetes "Jugendzelt" Wasser, Brezeln und Schokolade bereitstellt. Dort erhalten auch diejenigen Unterstützung, die einen sicheren Heimweg benötigen.

Die strikten Alkoholregeln bleiben bestehen: Unter 16-Jährige dürfen keinen Alkohol trinken, und unter 18-Jährige haben kein Recht auf hochprozentige Getränke. Die Veranstalter betonen, dass es darum geht, den Karneval 2026 fröhlich zu gestalten – ohne die Sicherheit junger Teilnehmer zu gefährden.

Die Maßnahmen kombinieren praktische Einschränkungen mit direkter Vor-Ort-Hilfe. Während das Glasverbot Gefahren minimiert, bieten die mobilen Teams und das Jugendzelt konkrete Unterstützung. Die Behörden hoffen, dass diese Schritte zu einem reibungsloseren und sicheren Karneval 2026 für alle beitragen.