Mönchengladbachs Befreiungsschlag: 4:0 gegen St. Pauli nach siebenmonatiger Durststrecke
Ignaz KreuselMönchengladbachs Befreiungsschlag: 4:0 gegen St. Pauli nach siebenmonatiger Durststrecke
Borussia Mönchengladbach holt ersten Bundesliga-Sieg seit über sieben Monaten – 4:0 gegen den FC St. Pauli
Mit einem souveränen 4:0 (2:0) gegen den FC St. Pauli hat Borussia Mönchengladbach den ersten Bundesliga-Sieg seit 217 Tagen gefeiert – der letzte Dreier datiert vom 29. März. Für die Mannschaft von Alexander Blessin hingegen setzte sich die Negativserie fort: Über die gesamte Spielzeit hinweg gelang den Gästen nicht ein einziger Torabschluss.
Die Hausherren gingen erstmals in dieser Saison früh in Führung: Haris Tabaković erzielte in der 16. Minute das 1:0 und erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0 – damit hatte Mönchengladbach das Spiel fest im Griff. Trotz eines kurzen Druckmoments der St. Paulianer parierte Torhüter Moritz Nicolas einen Distanzschuss von Louis Oppermann souverän und hielt die weiße Weste.
In der zweiten Halbzeit setzten Shuto Machino (75.) und Oscar Fraulo (80.) als eingewechselte Spieler den Schlusspunkt zum klaren Erfolg. Der Sieg bringt Mönchengladbach auf Platz 16 – knapp über den Abstiegsrängen.
Für den FC St. Pauli ist es bereits die sechste Saisonniederlage, die die Krise vertieft. Über weite Strecken fehlte es an offensiver Präsenz; die Gladbacher Abwehr wurde zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefordert.
Der Erfolg kommt für Mönchengladbach zur rechten Zeit: Vor dem nächsten Spiel gegen den 1. FC Köln gibt es dringend benötigten Rückenwind. Nach Monaten der Enttäuschung bringt der erste Sieg seit März Erleichterung. St. Pauli hingegen bleibt seit Wochen sieglos – von einer Besserung der Lage ist nichts zu erkennen.






