Mönchengladbachs spektakuläre Wende: Vom Tabellenletzten zum Hoffnungsträger
Gordon AdlerMönchengladbachs spektakuläre Wende: Vom Tabellenletzten zum Hoffnungsträger
Borussia Mönchengladbach hat nach einem katastrophalen Start in die Bundesliga-Saison eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. Nach sieben Spielen stand die Mannschaft ohne einen Sieg auf dem letzten Tabellenplatz. Mittlerweile hat sie sich auf Platz 12 vorgearbeitet und ist vorerst aus der Abstiegszone herausgeklettert.
Der Aufschwung begann mit einem 3:1-Sieg gegen den Karlsruher SC im DFB-Pokal Ende Oktober. Torhüter Moritz Nicolas bezeichnete diesen Erfolg später als den Funken für die Wende. Nur wenige Wochen später gelang der erste Ligasieg – ein überzeugendes 4:0 im Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli.
Es folgte ein emotionaler 3:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln. Nicolas, inzwischen unangefochtener Stammtorwart, hatte sich nach vier Leihstationen außerhalb des Vereins hart für seinen Platz kämpfen müssen. Sein Ziel war es stets gewesen, nach Mönchengladbach zurückzukehren und sich dort durchzusetzen.
Trotz der Fortschritte bleibt Nicolas vorsichtig. Er betont, dass sich die Mannschaft auf ein Spiel nach dem anderen konzentriere, statt sich langfristige Ziele zu setzen.
Die jüngste Serie hat Mönchengladbach aus der akuten Gefahrzone gebracht. Der Pokalsieg, der erste Ligadreier und der Derbyerfolg haben alle ihren Teil zur Wiederbelebung beigetragen. Fürs Erste liegt der Fokus darauf, den Schwung zu halten – und nicht zu weit nach vorn zu blicken.






