08 February 2026, 09:01

Motorsport 2026: NLS-Termine gerückt, Mercedes W17 bleibt ungetestet – und Verstappen träumt vom Nürburgring

Zwei Sportwagen auf einer von Gras, Zaun, Pfosten, Bäumen und Gebäuden umgebenen Rennstrecke.

Motorsport 2026: NLS-Termine gerückt, Mercedes W17 bleibt ungetestet – und Verstappen träumt vom Nürburgring

Der Motorsport-Kalender 2026 erlebt Umstellungen: NLS-Rennen vorgezogen, Mercedes' W17 bleibt Rätsel

Der Motorsport-Kalender für 2026 wurde überarbeitet – das zweite Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) wurde um eine Woche vorverlegt. Damit soll eine terminliche Überschneidung mit dem japanischen Formel 1 Grand Prix vermieden werden. Unterdessen hält die Spekulation um den neuen Mercedes W17 an: Das Fahrzeug absolvierte zwar Ende Januar seinen ersten Funktionstest, blieb seitdem aber unter Wettkampfbedingungen ungetestet – seit den Vorsaisontests in Barcelona gab es keine Rennpraxis mehr.

Abseits der Strecke bekräftigte Max Verstappen seinen langfristigen Wunsch, beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring anzutreten. Sein NLS-Instruktor für 2025, Andreas Gülden, hofft, dass dieser Traum bald Wirklichkeit wird.

NLS passt Termine an, um Konflikte mit der Formel 1 zu vermeiden Die Nürburgring Langstrecken-Serie hat ihren Zeitplan geändert, um eine Kollision mit dem Formel-1-Grand-Prix in Japan zu verhindern. Die Veranstalter zogen das zweite Rennen vor, sodass Teams und Fahrer ohne Terminprobleme teilnehmen können.

Mercedes' W17: Debüt mit Fragezeichen In der Formel 1 feierte der Mercedes W17 am 22. Januar in Silverstone sein Debüt, wo George Russell und Kimi Antonelli bei einem kurzen Shakedown Systemchecks durchführten. Es folgten Vorsaisontests in Barcelona ab dem 26. Januar – doch seither fand keine offizielle Qualifikations- oder Rennsession statt. Der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya äußerte, das Auto habe während der Tests drei bis vier Sekunden unter seinem Potenzial gelegen.

Gerüchte ranken sich um das Triebwerk des W17: Angeblich soll es durch höhere dynamische Verdichtungsverhältnisse einen Leistungsvorteil von 10 bis 20 PS bieten. Falls zutreffend, könnten davon auch Kundenteams wie McLaren, Williams und Alpine profitieren – doch belastbare Vergleiche auf der Strecke stehen noch aus.

Verstappens Nürburgring-Pläne: Gülden unterstützt 24h-Einsatz Abseits der Formel 1 betont Max Verstappen immer wieder seinen Wunsch, beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zu starten. Andreas Gülden, sein Instruktor für die NLS-Saison 2025, unterstützt das Vorhaben öffentlich und deutet an, dass der dreifache Weltmeister in den kommenden Jahren im Ausdauersport debütieren könnte.

Die Anpassung des NLS-Kalenders ermöglicht Teams und Fahrern eine reibungslosere Teilnahme, während der Mercedes W17 vor Saisonstart weiter ein Mysterium bleibt. Ohne Wettkampfsessions seit Barcelona ist seine wahre Performance unbewiesen. Für Verstappen bleibt das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ein Ziel – mit Güldens Rückendeckung rückt eine Teilnahme in den nächsten Jahren in greifbare Nähe.