Münsters Schüler entlarven Fake News in einzigartigem Medienprojekt
Georgine MansMünsters Schüler entlarven Fake News in einzigartigem Medienprojekt
Eine Gruppe von 21 Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Schulen in Münster hat kürzlich an einem besonderen Projekt zur Bekämpfung von Falschmeldungen teilgenommen. Die zweitägige Veranstaltung war Teil der Reihe Dialoge für den Frieden, mit der die Stadt Verständigung und sozialen Zusammenhalt fördert. Die diesjährige Schülerakademie konzentrierte sich darauf, jungen Menschen beizubringen, wie man Desinformation im Internet erkennt und ihr entgegenwirkt.
Der Workshop, der im Rahmen des Programms Dialoge zum Frieden stattfand, brachte die Jugendlichen zusammen, um die Verbreitung von Falschnachrichten zu untersuchen. An den beiden Tagen analysierten sie, wie Fake News funktionieren, welche Risiken sie bergen und welchen Einfluss sie auf die Gesellschaft haben. Die Sessions wurden von der SchülerInnenakademie in Kooperation mit lokalen Organisationen geleitet.
Um ihr Wissen in die Praxis umzusetzen, entwarfen die Teilnehmenden Social-Media-Beiträge, die konstruierte Nachrichten-Szenarien aufdeckten. Ihr Ziel war es, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie leicht sich Falschinformationen verbreiten lassen und wie man sie erkennt. Das Projekt wurde vom Friedens- und Wissenschaftsbüro bei Münster Marketing kuratiert, gemeinsam mit dem Arbeitskreis 1648 der Allianz für Wissenschaft und der Akademie Franz Hitze Haus. Die diesjährige Ausgabe markiert den Abschluss der langjährigen Reihe Dialoge für den Frieden, die sich der Förderung von Dialog und Konfliktlösung widmet. Bisher wurden Themen wie Mediation, Menschenrechte und digitale Ethik behandelt – 2025 endet die Initiative nun.
Die Schülerinnen und Schüler verließen die Akademie mit einem besseren Verständnis dafür, wie sich Fehlinformationen verbreiten und wie man ihnen begegnen kann. Ihre Social-Media-Kampagnen werden nun online geteilt, um anderen zu helfen, Fake News zu erkennen. Die Veranstaltung Dialoge für den Frieden 2025 wird die letzte der Reihe sein und damit ein Programm beenden, das junge Menschen über Jahre hinweg in kritische Diskussionen über Frieden und Medienkompetenz einbezogen hat.