24 January 2026, 21:07

Mutter kämpft für Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz nach Tod ihrer Tochter

Ein Plakat für einen Wohltätigkeitsbasar, der die Witwen und Waisen von Soldaten verschiedener Nationen unterstützt, mit Textdetails zum Ereignis.

Mutter kämpft für Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz nach Tod ihrer Tochter

Sonja Bohl-Dencker berichtet am 26. Januar 2026 in der Volkshochschule (VHS) Bergisch Gladbach über ihre Tochter Carolin, die bei den Angriffen am 7. Oktober 2023 getötet wurde, und ihr Engagement für den Wiederaufbau des israelischen Kibbuz Nir Oz. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen jedoch dem Wiederaufbau eines Gästehauses in der Gemeinschaft zugute.

Carolin Bohl war die einzige deutsche, nicht-jüdische Opferin der Hamas-Angriffe vom 7. Oktober 2023. Ihre Mutter, Sonja Bohl-Dencker, setzt sich seitdem intensiv für den Wiederaufbau von Nir Oz ein – jenem Kibbuz, in dem ihre Tochter starb. Bereits zweimal reiste sie im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach–Nir Oz dorthin, um beim Wiederaufbau zu helfen.

Die Veranstaltung ist Teil einer Spenden-Doppelungsaktion der Bethe-Stiftung, die das Projekt der Partnerschaft zur Wiederherstellung des Gästehauses in Nir Oz unterstützt. Bohl-Dencker engagiert sich aktiv in der Spendenakquise und vor Ort, mit dem Ziel, den Kibbuz zu einem Ort des Friedens und der Begegnung zu machen. Der Vortrag findet in der VHS Bergisch Gladbach statt; Anmeldungen sind per E-Mail unter [email protected] möglich. Die während der Veranstaltung gesammelten Spenden fließen direkt in das Gästehaus-Projekt und unterstreichen das Bekenntnis der Partnerschaft zu Wiederaufbau und Versöhnung.

Am 26. Januar bietet sich die Gelegenheit, Bohl-Denkers persönlichen Bericht zu hören und mehr über die laufenden Wiederaufbauarbeiten zu erfahren. Die Spenden helfen bei der Finanzierung des Gästehauses, das ein zentrales Vorhaben der Solidaritätspartnerschaft in Nir Oz darstellt. Dank der Doppelungsaktion der Bethe-Stiftung wird jede Spende in ihrer Wirkung verdoppelt.