10 May 2026, 10:26

Nachhaltige Verpackungen: Wie Henkel, INEOS und Elopak die Kreislaufwirtschaft vorantreiben

Gemüse in Kunststoffbehältern, Menschen in einer Gruppe, Gebäude, Bäume, eine Kartonbox und der Himmel.

Nachhaltige Verpackungen: Wie Henkel, INEOS und Elopak die Kreislaufwirtschaft vorantreiben

Mehrere große Unternehmen haben neue nachhaltige Verpackungslösungen aus recycelten und biobasierten Materialien vorgestellt. Diese Innovationen zielen darauf ab, CO₂-Emissionen zu reduzieren, ohne die Produktleistung zu beeinträchtigen. Die Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Branche auf die Präsentation ihrer neuesten Fortschritte auf der K 2025 in Düsseldorf im kommenden Oktober vorbereitet.

Henkel und LyondellBasell haben gemeinsam einen Kunststoffkäfig auf Basis erneuerbarer Rohstoffe für Henkels WC Frisch/Bref-Toilettenrandblöcke entwickelt. Die Lösung besteht zu 30 % aus mechanisch recyceltem Kunststoff und zu 70 % aus biokreislauffähigen Rohmaterialien, die aus Abfällen wie Rückständen der Pflanzenölverarbeitung gewonnen werden. Hergestellt im Rahmen des CirculenRenew-Portfolios von LyondellBasell, folgt das Produkt einem Massenbilanzansatz, um niedrigere CO₂-Emissionen zu gewährleisten – und das bei gleichbleibender Qualität.

Unterdessen hat INEOS Olefins & Polymers am Standort Lavera in Frankreich seine ersten Lieferungen von Pyrolyseöl erhalten, einem Rohstoff, der aus recyceltem Kunststoffabfall gewonnen wird. Das Unternehmen plant, dieses Material für die Herstellung recycelter Polymere zu nutzen, um Kunden dabei zu unterstützen, strenge EU-Vorgaben für Lebensmittelverpackungen, medizinische Anwendungen und sensible Verpackungslösungen einzuhalten.

In einer weiteren Initiative haben Elopak, Orkla Home and Personal Care und Dow eine neue Kartonserie auf den Markt gebracht. Diese enthält eine Mischung aus recyceltem Polyethylen und biokreislauffähigen Polymeren, was die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen weiter verringert. LyondellBasell gibt an, dass seine CirculenRenew-Polypropylen-Sorten den CO₂-Fußabdruck von Produkten im Vergleich zu herkömmlichen, erdölbasierten Alternativen um bis zu 44 % senken können.

Alle drei Unternehmen werden ihre neuesten nachhaltigen Lösungen auf der K 2025 präsentieren, die vom 8. bis 15. Oktober in Düsseldorf stattfindet.

Die neuen Verpackungslösungen bieten Unternehmen eine Möglichkeit, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig ihre Umweltauswirkungen zu verringern. Mit reduziertem CO₂-Fußabdruck und unveränderter Leistung könnten diese Materialien eine Schlüsselrolle beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft spielen. Die Innovationen werden auf der anstehenden Fachmesse K 2025 in Deutschland zu sehen sein.

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