19 April 2026, 14:35

Nageldesignerin aus Gomel wehrt sich gegen beleidigende russische Kundin

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Text "T. Buchholtz, Petite Russienne" unten.

Nageldesignerin aus Gomel wehrt sich gegen beleidigende russische Kundin

Eine Nageldesignerin aus Gomel hat sich nach einem wütenden Ausbruch einer russischen Kundin über deren Verhalten geäußert. Kristina Vysotskaya, die Maniküre-Dienstleistungen anbietet, beschrieb die Begegnung als sowohl beleidigend als auch rätselhaft. Die Kundin, die aus Rostow angereist war, hatte eine Spitzenkraft erwartet – verließ den Salon jedoch wütend, um sich später überraschend umzustimmen und einen neuen Termin zu verlangen.

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Der Vorfall begann, als die Frau, die mit einem Einheimischen verheiratet ist, bei Vysotskaya eine French-Maniküre buchte. Nach der Behandlung geriet sie in Rage und behauptete, das Ergebnis liege weit unter ihren Erwartungen. Berichten zufolge bezeichnete sie die Fachkraft als "nur ein normales Mädchen" und verspottete belarussische Männer dafür, sich mit Frauen abzugeben, die sie als unattraktiv einstufte.

Doch damit nicht genug: In Nachrichten und Instagram-Stories griff die Kundin belarussische Frauen pauschal an. Sie warf ihnen vor, sich nicht um ihr Äußeres zu kümmern, ungepflegte Augenbrauen zu haben und sogar unangenehm zu riechen. Sie kündigte an, das "Grauen der belarussischen Schönheitsbranche" ihren Online-Followern zu offenbaren.

Tage später meldete sich dieselbe Kundin erneut – diesmal mit der Aussage, alles sei in Ordnung, und versuchte, einen Termin für eine Pediküre zu vereinbaren. Vysotskaya lehnte ab und brach den Kontakt endgültig ab.

Die Auseinandersetzung bestärkte Vysotskaya in ihrer Entscheidung: Keine zweite Chance für die Kundin. Der plötzliche Stimmungswechsel der Frau – von Empörung zu höflicher Distanz – konnte den angerichteten Schaden nicht wiedergutmachen. Die Nageldesignerin hat den Vorfall inzwischen hinter sich gelassen, während die sozialmedialen Postings der Kundin weiterhin online stehen.

Quelle