10 May 2026, 04:29

Neersener Festival bekommt neue Vorsitzende nach 11 Jahren unter Sabine Mroch

Eine große Menschenmenge auf einem Musikfestival schaut auf einer hell erleuchteten Bühne mit Instrumenten und Bildschirmen, die vor einem Gebäude, Bäumen und einem klaren blauen Himmel aufgebaut sind.

Neersener Festival bekommt neue Vorsitzende nach 11 Jahren unter Sabine Mroch

Das Neersener Festival hat nach 11 Jahren unter der Leitung von Sabine Mroch eine neue Vorsitzende

Marika Löchte, eine langjährige Unterstützerin des Festivals, übernimmt den Posten. Die 70-jährige Theaterbegeisterte will die Zukunft der Veranstaltung stärken – trotz wachsender finanzieller Herausforderungen im Kulturbereich.

Seit drei Jahrzehnten besucht Löchte, eine gebürtige Krefelderin, das Neersener Festival. Zuletzt arbeitete sie als Regieassistentin und wirkte bei Produktionen wie Der Club der toten Dichter und Fischer & Freunde mit. Diese Erfahrungen machten ihr den Gemeinschaftsgeist hinter den Kulissen bewusst.

Mroch, die den Festivalverein über ein Jahrzehnt führte, zieht sich nun zurück. Löchte erkennt zwar das Potenzial der Veranstaltung, betont aber, dass sie eine stabilere Basis brauche, um wirtschaftlichen Druck standzuhalten. Ihr Ziel ist es, das Festival zu erhalten und gleichzeitig ein frisches, ansprechendes Programm zu bieten.

Mit einem Mix aus Aufführungen – von Kindertheater über Poetry Slams bis zu Multimedia-Shows – spricht das Festival bereits jüngere Zielgruppen an. Gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Jan Bodinus, der für sein Gespür für neue Trends bekannt ist, will Löchte Generationen verbinden. Die Idee: jüngere Familien gewinnen, ohne die ursprünglichen Werte des Festivals aufzugeben.

Bodinus bleibt eine Schlüsselfigur für die kreative Ausrichtung. Seine Arbeit und Löchtes Vision sollen einen reibungslosen Übergang für Vorstand und Publikum sichern.

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Löchtes Amtsantritt markiert einen Führungswechsel, doch der Fokus auf Innovation und Zugänglichkeit bleibt. Mit neuen Programmen und einem erneuerten Vorstand will das Festival finanzielle Engpässe meistern und gleichzeitig relevant bleiben. Der Wandel unterstreicht zudem das Bestreben, Tradition mit frischen Ideen zu verbinden.

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