Neue Radvorrangroute verbindet Bottrop und Gladbeck bis 2030 sicherer und schneller
Georgine MansNeue Radvorrangroute verbindet Bottrop und Gladbeck bis 2030 sicherer und schneller
Großes Radwegeprojekt soll Verkehr zwischen Bottrop und Gladbeck revolutionieren
Ein neues Vorzeigeprojekt im Radverkehr wird die Verbindungen zwischen Bottrop und Gladbeck grundlegend verbessern. Die geplante Hauptroute soll die Sicherheit und den Komfort für Radfahrer erhöhen und gleichzeitig nachhaltige Mobilität fördern. Die Finanzierung für den ersten Abschnitt ist nun gesichert – mit dem Baubeginn wird noch in diesem Jahr gerechnet.
Die erste Teilstrecke der Radverbindung Bottrop–Gladbeck wird 2.850 Meter lang sein und von Bottrops Bahnhofstraße bis zur Boye-Brücke an der Gladbecker Stadtgrenze führen. Als vier Meter breiter Asphaltweg konzipiert, bietet er Platz für Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen und verfügt beidseitig über 50 Zentimeter breite Randstreifen.
Das Projekt erhielt einen erheblichen finanziellen Schub, nachdem die Bezirksregierung Münster Fördermittel in Höhe von 5,172 Millionen Euro bewilligt hatte. Damit sind die meisten der förderfähigen Kosten von 5,444 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt gedeckt – rund 95 Prozent der Summe stammen aus Bundes- und Landesmitteln. Regierungspräsident Andreas Bothe übergab den Förderbescheid am Freitag, dem 29. August, offiziell an Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler.
Der Baubeginn für die erste Phase ist noch für dieses Jahr vorgesehen, die Fertigstellung soll bis Ende 2027 erfolgen. Die gesamte Strecke wird in vier Abschnitten gebaut, wobei das Gesamtprojekt voraussichtlich bis 2030 abgeschlossen sein wird.
Nach der Fertigstellung wird die Radvorrangroute eine sichere und effizientere Verbindung zwischen Bottrop und Gladbeck schaffen. Der vier Meter breite Weg mit zusätzlichen Randstreifen soll mehr Menschen dazu bewegen, das Fahrrad statt das Auto zu nutzen. Mit der Unterstützung von Bund und Land stellt das Projekt eine langfristige Investition in die nachhaltige Mobilität der Region dar.






