Neuer ACI-Chef in Solingen: Valerio La Mendola will Integration und Chancengleichheit stärken
Gordon AdlerNeuer ACI-Chef in Solingen: Valerio La Mendola will Integration und Chancengleichheit stärken
Valerio La Mendola, ein 24-jähriger Lehramtsreferendar, ist zum neuen Vorsitzenden des Solinger Ausschusses für Chancengleichheit und Integration (ACI) gewählt worden. Der CDU-Politiker, der süditalienische Wurzeln hat, übernimmt nun die Leitung des erweiterten Gremiums, dem durch aktuelle Reformen der kommunalen Satzungen mehr Einfluss eingeräumt wurde.
La Mendolas Wahl folgt auf sein engagiertes Wirken in der Jungen Union Solingen und sein langjähriges politisches Engagement. Carsten Voigt, Fraktionsvorsitzender der CDU, hob die fachliche Kompetenz, das Engagement und die Fähigkeit des neuen Vorsitzenden hervor, sich mit den Anliegen der Menschen zu verbinden.
Die Arbeit des ACI wird künftig stärker auf kulturelle Vereine und Integrationsinitiativen ausgerichtet sein, um ihnen mehr Gewicht in politischen Entscheidungsprozessen zu verleihen. La Mendola forderte zudem offene Debatten über Jugentrends, die mit Gewalt und Kriminalität in Verbindung stehen, und setzte sich für präventive Strategien sowie eine stärkere Einbindung zivilgesellschaftlicher Gruppen ein.
Ein weiterer Schwerpunkt wird die Wirtschaftspolitik sein. Die CDU plant, den produzierenden Sektor, in dem viele Migranten beschäftigt sind, gezielt zu fördern, um Arbeitsplätze zu sichern und den Zugang zum Arbeitsmarkt zu verbessern. La Mendola betonte, dass Beschäftigung ein zentraler Faktor für die gelungene Integration von Geflüchteten und Zuwanderern bleibe.
Zudem wird sich der Ausschuss auf die frühe Sprachförderung im Kindesalter konzentrieren. Die CDU will Sprachförderprogramme ausbauen, um Kindern mit Migrationshintergrund den Integrationsprozess zu erleichtern.
Unter La Mendolas Führung wird der ACI mit seinen erweiterten Kompetenzen die Integrationspolitik in Solingen prägen. Die neue Ausrichtung des Gremiums umfasst engere Verbindungen zu kulturellen Vereinen, einen Fokus auf Jugendkriminalprävention sowie bessere Berufschancen für Zugewanderte. Diese Maßnahmen spiegeln das umfassendere Bestreben der CDU wider, wirtschaftliche und soziale Herausforderungen in der Stadt anzugehen.