31 January 2026, 20:59

Neuer Ausschuss im Kreis Kleve setzt auf Chancengleichheit und Integration

Ein altes Kartenblatt von Westfalen, Deutschland, mit den Provinzen des Königreichs England und Wales deutlich sichtbar, auf Papier mit detaillierten Texten über die Region gedruckt.

Neuer Ausschuss im Kreis Kleve setzt auf Chancengleichheit und Integration

Neuer Ausschuss im Kreis Kleve: Mehr Chancengleichheit und Integration

Im Kreis Kleve hat sich ein neu benannter Ausschuss mit frischem Führungspersonal und einem erweiterten Auftrag formiert. Aus dem ehemaligen Integrationsrat wurde der Ausschuss für Chancengleichheit und Integration – ein Name, der das verstärkte Engagement für Fairness und Teilhabe widerspiegelt. Durch Wahlen und Berufungen wurden Schlüsselpositionen besetzt, darunter ein Vorsitzender und zwei stellvertretende Vorsitzende.

Die Umbenennung folgt einer Änderung der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalens, die am 1. November 2025 in Kraft tritt. Damit wird aus dem bisherigen Integrationsrat ein Gremium, das neben der Integration besonders die Chancengleichheit in den Vordergrund stellt. Zu den weiterhin zentralen Aufgaben zählen die Vertretung der Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund, die Beratung in Integrationsfragen sowie die Förderung von Teilhabe in Bildung und Arbeitswelt.

Der Ausschuss setzt sich nun aus zehn direkt gewählten Mitgliedern zusammen – einige wurden von Parteien nominiert, andere kandidierten als Unabhängige. Drei- bis viermal jährlich sind Sitzungen geplant. Antidiskriminierungsarbeit, die Entfaltung von Potenzialen und die Sicherstellung fairer politischer Teilhabe stehen nun im Mittelpunkt der Agenda.

Zum Vorsitzenden des Gremiums wurde Panagiotis Natsikos gewählt. Hussein Boumouchoun übernahm das Amt des ersten stellvertretenden Vorsitzenden, Theocharis Meintis wurde zum zweiten Stellvertreter ernannt. Mit ihrer Führung beginnt für den Ausschuss im Kreis Kleve eine neue Arbeitsphase.

Der umbenannte Ausschuss startet mit einem klareren Auftrag und neuer Führung in seine Arbeit. Der erweiterte Fokus auf Chancengleichheit und Integration wird künftig die Sitzungen und Initiativen prägen. Die Änderungen entsprechen aktualisierten regionalen Vorgaben und zielen darauf ab, die Vertretung der Gemeinschaft zu stärken.