13 June 2026, 08:19

Neuer Städtetag-Vorstand in NRW fordert mehr Macht für Kommunen und weniger Bürokratie

"Städte sind keine bloßen bürokratischen Verwaltungseinheiten, sondern Lebensräume für Design"        Bürgermeister Felix Heinrichs gewählt in den Vorstand des NRW Städtetages

Neuer Städtetag-Vorstand in NRW fordert mehr Macht für Kommunen und weniger Bürokratie

Der Städtetag Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Vorstand gewählt, der die Interessen der Kommunen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands vertreten soll. Die Organisation vereint 39 Städte mit rund neun Millionen Einwohnern. Die neue Führung setzt sich für mehr Entscheidungsbefugnisse auf lokaler Ebene und eine bessere Finanzausstattung ein.

Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, übernimmt den Vorsitz des Verbandes unter dem Motto „Städte stärken – jetzt! Für ein starkes NRW“. Zu seinen Stellvertretern wurden Marc Herter, Oberbürgermeister von Hamm, und Christian Küsters, Bürgermeister von Nettetal, gewählt.

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Felix Heinrichs, Oberbürgermeister von Mönchengladbach, ist neu in den Vorstand eingetreten. Er betont, dass Städte nicht nur Verwaltungsstrukturen seien, sondern als Motoren für Innovation fungierten. Heinrichs zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit mit dem neuen Team unter Kufens Führung.

Die Vertreter der Großstädte fordern mehr finanzielle Unterstützung, weniger Regulierung und größere Autonomie. Mönchengladbach selbst setzt auf nachhaltiges Wachstum durch Innovation und die Renaturierung von Freiflächen in Kooperation mit der lokalen Bevölkerung.

Der neue Vorstand wird sich für die Belange der nordrhein-westfälischen Stadtzentren einsetzen. Zu den Prioritäten zählen höhere Finanzmittel und der Abbau von Bürokratie. Die Städte im Land wollen ihre Rolle bei der Gestaltung der regionalen Entwicklung stärken.

Quelle