07 June 2026, 22:24

Neues Sicherheitsprogramm soll Grundschulen vor sexualisierter Gewalt schützen

"Schule als sicherer Ort": Erste Maßnahmen des Konzepts beschlossen

Neues Sicherheitsprogramm soll Grundschulen vor sexualisierter Gewalt schützen

„Schule als sicherer Ort“: Neue Initiative gegen sexualisierte Gewalt an Grundschulen

In den Grundschulen der Stadt startet bald ein neues Sicherheitsprogramm unter dem Namen „Schule als sicherer Ort“. Das Vorhaben zielt darauf ab, sexualisierte Gewalt zu verhindern und durch bauliche Maßnahmen sowie Fortbildungen für Lehrkräfte die Sicherheit zu erhöhen. Der Stadtrat gab dem Plan am 24. September 2025 grünes Licht.

In der ersten Phase werden 14 als besonders dringlich eingestufte Schulen priorisiert. Dort werden Türschlösser aufgerüstet: Insgesamt erhalten 682 Türen neue Schließzylinder und Drückergarnituren. Zudem wird die Außenbeschilderung dieser Standorte verbessert, um die Sichtbarkeit und Orientierung zu optimieren.

An 21 Schulen beginnen parallel Fortbildungen für Lehrkräfte zum Thema Gewaltprävention. Das Programm umfasst Unterrichtseinheiten für alle Drittklässler – sowohl an Regel- als auch an Förderschulen. Begleitend finden pädagogische Workshops für das Personal statt. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 258.600 Euro.

Die baulichen Anpassungen, darunter die Türsicherungen und Schilder, schlagen mit etwa 147.400 Euro zu Buche. Die Stadt wird jährlich prüfen, wie wirksam die technischen und pädagogischen Maßnahmen sind, um Fortschritte zu bewerten.

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Den Anfang machen Schulen mit akutem Handlungsbedarf, doch auch weitere Einrichtungen, die die Kriterien für pädagogische Unterstützung erfüllen, können sich beteiligen. Regelmäßige Evaluierungen sollen zeigen, inwieweit die Maßnahmen Risiken verringern und die Sicherheit erhöhen. Die kombinierten Investitionen in Infrastruktur und Personalentwicklung unterstreichen das Engagement der Stadt für den Schutz junger Schülerinnen und Schüler.

Quelle