Neusser Restaurant wandelt No-Show-Gebühren in Spenden für kranke Kinder um
Ignaz KreuselNeusser Restaurant wandelt No-Show-Gebühren in Spenden für kranke Kinder um
Restaurant in Neuss führt neue Regelung ein: Gegen No-Shows und für den guten Zweck
Ein Restaurant in Neuss hat eine innovative Lösung gefunden, um ausgebliebene Gäste zu reduzieren und gleichzeitig eine lokale Hilfsorganisation zu unterstützen. Das Drusushof, betrieben von Alexander Bliersbach, erhebt künftig fünf Euro pro unbesetztem Platz, wenn Gäste mehr Personen anmelden, als tatsächlich erscheinen. Die eingenommenen Gelder fließen direkt an die Butterfly Initiative, eine Neusser Einrichtung, die Familien mit schwer kranken oder verstorbenen Kindern unterstützt.
Die Entscheidung entstand nach Gesprächen mit Stammkunden, die bei der Ausgestaltung der Regelung mitwirkten. Bliersbach betont, dass die Gebühr nicht nur verschwendete Reservierungen verringern, sondern auch auf die wichtige Arbeit der Initiative aufmerksam machen soll. Wer seine Reservierung rechtzeitig absagt, muss keine Kosten befürchten.
Seit Bekanntgabe der Maßnahme ist die Resonanz durchweg positiv. Viele Gäste loben die Idee, aus ausgefallenen Buchungen eine Unterstützung für einen sinnvollen Zweck zu machen. Die Butterfly Initiative, die mit dem AKHD Düsseldorf kooperiert, leistet unverzichtbare Hilfe für Familien in der Region Neuss, die mit schweren Erkrankungen oder Verlusten konfrontiert sind.
Am 11. Januar 2023 fand eine Informationsveranstaltung zur Initiative statt, aktuelle Zahlen zu den unterstützten Familien liegen jedoch noch nicht vor.
Die Gebühr von fünf Euro gilt ausschließlich für nicht besetzte Plätze bei unentschuldigten No-Shows. Sämtliche Einnahmen kommen der Butterfly Initiative zugute – eine Win-Win-Situation für Restaurant und Gemeinschaft. Das Drusushof hofft, dass die Regelung zu verantwortungsvolleren Reservierungen anregt und gleichzeitig bedürftigen Familien hilft.






