22 January 2026, 03:16

Niederkrüchten beantragt Tempo 30 auf gefährdetem Straßenabschnitt der L 372

Eine Straßenszene mit Autos, einem Tempolimit-Schild, Strommasten, Gebäuden mit Fenstern und Geländern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Niederkrüchten beantragt Tempo 30 auf gefährdetem Straßenabschnitt der L 372

Die Gemeinde Niederkrüchten hat offiziell die Einführung einer niedrigeren Geschwindigkeitsbegrenzung auf einem stark frequentierten Abschnitt der Hauptstraße beantragt. Betroffen ist ein 300 Meter langer Bereich zwischen der Heinrichsstraße und der Adam-Houx-Straße, in dem Anwohner seit Langem eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf 30 km/h fordern. Nun wartet die Verwaltung auf eine Entscheidung des Kreises Viersen zu dem Antrag auf Kindergeld.

Der Vorstoß folgt auf wiederholte Forderungen von Bürgern, die sich um die Verkehrssicherheit auf der Straße sorgen. Da die Straße als Landesstraße (L 372) klassifiziert ist, untersteht sie der Zuständigkeit von Straßen.NRW. Der Antrag stützt sich jedoch nicht auf den Nachweis einer akuten Gefahr – vielmehr rechtfertigt bereits ein in der Nähe liegender Fußgängerüberweg die Maßnahme.

Die Pläne der Kommune umfassen zudem Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger. Entlang der Mönchengladbacher Straße, die parallel zur Hauptstraße verläuft, soll ein gemeinsamer Weg für beide Gruppen entstehen. Die Grundlage für den Antrag auf Geschwindigkeitsreduzierung bildeten Lärmbelastungsdaten und akustische Gutachten. Recherchen zu vergleichbaren Fällen ergaben keine direkten Bezüge zu Entscheidungen durch Straßen.NRW. Stattdessen wurden Geschwindigkeitsreduzierungen der Deutschen Bahn auf Hochgeschwindigkeitsstrecken genannt, die jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Niederkrüchtener Vorhaben stehen.

Sollte der Antrag genehmigt werden, würde die neue 30-km/h-Beschränkung auf einem kurzen, aber stark genutzten Abschnitt der Hauptstraße gelten. Die Entscheidung liegt beim Kreis Viersen, während die Gemeinde die Erweiterung der Fußgänger- und Radwegeinfrastruktur in der Umgebung vorbereitet. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob die verkehrsberuhigenden Maßnahmen in den kommenden Monaten umgesetzt werden.