14 February 2026, 07:23

NRW-Finanzminister steigt vom E-BMW auf Diesel-Audi um – Reichweite als Problem

Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße, trägt eine schwarze Jacke und eine Mütze, hält ein Objekt in der Hand, mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Finanzminister steigt vom E-BMW auf Diesel-Audi um – Reichweite als Problem

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk tauscht seine elektrische zahnbürste gegen einen Diesel-Audi

Finanzminister Marcus Optendrenk (NRW) hat seinen elektrischen BMW i7 gegen einen dieselbetriebenen Audi A8 L 50 TDI Quattro getauscht. Der Wechsel erfolgte, nachdem er mit der begrenzten Reichweite seines bisherigen elektrischen BMW i7 auf langen Fahrten an Grenzen stieß.

Auch Bauministerin Ina Scharrenbach ist aus ähnlichen Gründen zu einem Diesel-Fahrzeug gewechselt.

Optendrinks Entscheidung folgt auf anhaltende Probleme mit dem BMW i7, der auf Langstrecken häufiger nachgeladen werden musste. Sein neuer Audi mit Verbrennungsmotor soll nun mehr Zuverlässigkeit für Dienstfahrten bieten.

In den kommenden Monaten laufen zudem mehrere Leasingverträge für Ministerfahrzeuge aus. Während einige Politiker erneut Elektromodelle bestellt haben, hat mindestens ein Minister erneut einen Diesel gewählt.

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Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen weiterhin gepanzerte Dienstlimousinen, die derzeit nur mit Verbrennungsmotor erhältlich sind. Diese Fahrzeuge sind aus Sicherheitsgründen unverzichtbar, doch eine elektrische Alternative gibt es bisher nicht.

Trotz der Umstellungen setzen sieben Kabinettsmitglieder weiterhin auf rein elektrische oder Hybridfahrzeuge – darunter die Ressortchefs für Wirtschaft (Mona Neubaur), Flüchtlinge (Verena Schäffer), Gesundheit (Karl-Josef Laumann), Schule (Dorothee Feller), Justiz (Benjamin Limbach), Umwelt (Oliver Krischer) und Landwirtschaft (Silke Gorißen). Welche Modelle sie genau fahren, wurde nicht bekannt gegeben.

Der teilweise Rückzug einiger Minister von E-Autos unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich Reichweite und Alltagstauglichkeit. Dennoch bleibt die Mehrheit der Landesregierung bei emissionsarmen Optionen, wo immer dies möglich ist. Die künftigen Entscheidungen bei der Neuvergabe der Leasingverträge werden weiterhin genau beobachtet werden.