06 February 2026, 11:16

Personalausweis wird ab Februar 2026 deutlich teurer – was sich ändert

Ein altes Dokument mit Handschrift, das ein deutsches Regierungszertifikat mit Text und einem Logo oben zeigt.

Personalausweis wird ab Februar 2026 deutlich teurer – was sich ändert

Eine neue Verordnung des Bundesrats vom 30. Januar 2026 verändert die Pass- und Personalausweisstellen in Deutschland. Die Reform zielt darauf ab, Abläufe zu vereinfachen und gleichzeitig die Gebühren für den Personalausweis anzupassen. Bürger müssen künftig tiefer in die Tasche greifen, wenn sie offizielle Dokumente beantragen.

Die überarbeitete Regelung führt eine bundesweit einheitliche Gebührenerhöhung ein. Ab dem 7. Februar 2026 steigt der Preis für einen Personalausweis von 37 auf 46 Euro. Junge Antragsteller unter 24 Jahren zahlen künftig statt 22,80 Euro nun 27,60 Euro. Als Begründung für die Anpassung nennen die Behörden gestiegene Produktions- und Verwaltungskosten.

Effizienz steht ebenfalls im Fokus der Neuerungen. Durch die Entlastung der Bundespolizei und lokaler Ämter von bürokratischen Hürden soll das Verfahren für Mitarbeiter und Antragsteller reibungsloser ablaufen. In Velbert können Bürger Termine etwa bequem über das städtische Serviceportal buchen oder unter der Hotline 02051/26-2320 anrufen.

Die aktualisierten Gebühren werden am 7. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt offiziell verkündet – damit tritt die neue Preisstruktur für alle Ausweisanträge in Kraft.

Die Änderungen gelten ab Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt. Zwar müssen Antragsteller mehr bezahlen, doch verspricht das System im Gegenzug schnellere und schlankere Abläufe. Kommunale Dienststellen wie das BürgerServiceCenter Velbert haben die neuen Terminbuchungsmöglichkeiten bereits umgesetzt.