Pfadfinder bringen das Friedenslicht nach Marl
Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt nach Marl
Teaser: Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet wieder im Rathaus 1 – Marler Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben die Flamme aus Münster mitgebracht. Bastian Schnieder und Markus Bresser von der Christ-König-Gruppe Marl-Sickingmühle übergaben das Licht an Bürgermeister Thomas Terhorst, der es stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt entgegennahm.
Veröffentlichungsdatum: 19. Dezember 2025, 05:00 Uhr MEZ
Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Marl angekommen – und setzt damit eine jahrzehntealte christliche Tradition fort. Die Flamme, die ursprünglich in der Geburtskirche entzündet wurde, reiste mit Pfadfindern nach Deutschland und brennt nun in der Christ-König-Kirche an der Hammer Straße. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, dort eine Kerze daran zu entzünden und das Licht mit nach Hause zu nehmen.
Die Reise des diesjährigen Friedenslichts begann in Bethlehem, wo es am vierten Adventssonntag während der Vigilfeier entfacht wurde. Österreichische Pfadfinder initiierten die Tradition 1986, seitdem verbreitet sich die Flamme weltweit. Diesmal reiste sie vom Linzer Mariendom aus nach Deutschland.
Allein in Nordrhein-Westfalen werden rund 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht bis Heiligabend verteilen. Die offizielle Übergabe fand im Münsteraner Dom statt, wo über 2.200 Menschen an einer traditionellen Aussendungsfeier teilnahmen. Dort holten auch Marler Pfadfinder um Bastian Schnieder und Markus Bresser von der Gruppe Christ-König Marl-Sickingmühle die Flamme ab. Unter dem Motto „Ein Funke Mut“ brachten sie das Licht zurück nach Marl und überreichten es Bürgermeister Thomas Terhorst, der es im Namen der Stadt entgegennahm. Nun leuchtet das Friedenslicht nicht nur in der Christ-König-Kirche, sondern auch im Marler Rathaus.
Bis Heiligabend bleibt das Licht in der Christ-König-Kirche für alle abholbereit. Pfadfinder in der gesamten Region werden die Flamme weiterverbreiten. Die diesjährige Aktion schreibt ein weiteres Kapitel einer Tradition fort, die Gemeinden durch ein gemeinsames Symbol des Friedens verbindet.