14 June 2026, 14:19

Photovoltaik-Ausbau in Deutschland bremst 2025 deutlich ein – minus 11,5 Prozent

Gemischte Halbjahresergebnisse in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg

Photovoltaik-Ausbau in Deutschland bremst 2025 deutlich ein – minus 11,5 Prozent

Deutschlands Photovoltaik-Ausbau verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 Rückgang

Das Wachstum der Photovoltaik-Kapazitäten in Deutschland hat sich im ersten Halbjahr 2025 verlangsamt. Der bundesweite Zubau sank auf 7.347 Megawatt – ein Rückgang um 11,5 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024. Sowohl Baden-Württemberg als auch Nordrhein-Westfalen verzeichneten Rückgänge, wenn auch mit unterschiedlichen Entwicklungen.

Bundesweit hatte Deutschland im ersten Halbjahr 2024 noch rund 8.300 Megawatt an Photovoltaik-Leistung hinzugewonnen. Bis zum ersten Halbjahr 2025 reduzierte sich diese Zahl auf 7.347 Megawatt, was einem Minus von 11,5 Prozent entspricht.

In Baden-Württemberg stieg die Kapazität im ersten Halbjahr 2025 um 988 Megawatt – ein Rückgang um 15 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten 2024. Allerdings fiel der Einbruch mit 9,5 Prozent etwas weniger stark aus als im Bundesschnitt. Freiflächenanlagen trugen maßgeblich zu den Spitzenwerten in der Region bei. Der Landkreis Biberach führte mit 127 Megawatt, vor allem dank einer 80-Megawatt-Freiflächenanlage in Langenenslingen. Die LEE NRW meldete für die Region zudem eine separate Zahl von 1.039 Megawatt (Stand: 30. Juli 2025).

Nordrhein-Westfalen baute im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 940 Megawatt aus – ein Minus von 20 Prozent im Vergleich zu 2024. Trotz des dritten Platzes bei den Neubauten lag die Dynamik des Zubaus fast nur bei der Hälfte anderer Regionen.

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Insgesamt zeigt sich im ersten Halbjahr 2025 eine deutliche Verlangsamung beim Photovoltaik-Ausbau in Deutschland. Während Baden-Württemberg den bundesweiten Rückgang leicht abfedern konnte, war der Einbruch in Nordrhein-Westfalen deutlich stärker. Freiflächenprojekte blieben in einigen Gebieten weiterhin ein zentraler Treiber.

Quelle