23 May 2026, 22:35

Polizei stoppt 13-Jährigen mit illegalem 45-km/h-Fatbike im Kreis Borken

POL-BOR: Gronau - Polizei kontrolliert Radfahrer und "Fatbikes"

Polizei stoppt 13-Jährigen mit illegalem 45-km/h-Fatbike im Kreis Borken

Polizei im Kreis Borken geht gegen gefährliches Radfahren vor

Nachdem ein 13-jähriger Junge mit einem umgebauten Fatbike mit Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h ohne zu treten aufgefallen war, hat die Polizei im Kreis Borken die Kontrollen unsicherer Fahrradfahrer verschärft. Bei den in Gronau durchgeführten Überprüfungen standen Zweiradfahrer im Fokus – dabei wurden zahlreiche Verstöße sowohl bei Radfahrern als auch bei E-Bike-Nutzern festgestellt. Die Behörden betonten, dass solche Regelverstöße die Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Beamte stoppten den 13-Jährigen, der ein Fatbike fuhr, das die gesetzliche Höchstgeschwindigkeit ohne Tretunterstützung überschritt. Da das Fahrrad Geschwindigkeiten von über 25 km/h erreichen konnte, hätte es sowohl eine Versicherung als auch einen gültigen Führerschein erfordert – beides fehlte dem Jungen. Er wurde mit einem Bußgeld belegt und erhielt ein Fahrverbot für das Fahrzeug.

Bei der Aktion in Gronau wurden Dutzende Radfahrer und E-Bike-Nutzer überprüft, wobei 48 Personen gegen die Vorschriften verstießen. Häufige Verstöße waren fehlende oder defekte Beleuchtung sowie die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Insgesamt wurden 35 weitere Ordnungswidrigkeiten dokumentiert.

Die Polizei wies darauf hin, dass herkömmliche E-Bikes – einschließlich Fatbikes – eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten dürfen und der Motor nur dann unterstützen darf, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Jede Umrüstung, die höhere Geschwindigkeiten oder einen motorunabhängigen Betrieb ermöglicht, stuft das Fahrrad als Kraftfahrzeug ein – mit der Folge, dass eine entsprechende Versicherung und ein Führerschein erforderlich sind.

Die Polizeibehörde Kreis Borken kündigte an, die Kontrollen auch auf andere Gebiete auszuweiten, um die Verkehrssicherheit zu stärken. Nutzer nicht konformer Fahrräder müssen mit Bußgeldern, Fahrverboten und möglichen rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Behörden setzen weiterhin auf Aufklärung und Kontrollen, um die Risiken für alle Verkehrsteilnehmer zu verringern.

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